REGION WÜRZBURG

Der Müll wird billiger

Die Gebühren im Müllheizkraftwerk (MHKW) sinken. Außerdem zahlt der Zweckverband Abfallwirtschaft 8,25 Millionen Euro an seine Mitglieder aus, also an die Stadt Würzburg und die Landkreise Würzburg und Kitzingen.

Vor Weihnachten hatte der Zweckverband den Geldsegen bereits angekündigt. Die Verbandsversammlung machte die Sache nun amtlich.
Die Gebühren im Müllheizkraftwerk (MHKW) sinken. Außerdem zahlt der Zweckverband Abfallwirtschaft 8,25 Millionen Euro an seine Mitglieder aus, also an die Stadt Würzburg und die Landkreise Würzburg und Kitzingen.

Vor Weihnachten hatte der Zweckverband den Geldsegen bereits angekündigt. Die Verbandsversammlung machte die Sache nun amtlich.

Mit 112 Euro Verbrennungsgebühr pro 1000 Kilo Hausmüll gehört das Müllheizkraftwerk am Würzburger Faulenberg nun zu den günstigsten in ganz Bayern.

2006 lag die Gebühr wegen aufgelaufener Defizite in den Vorjahren noch bei 206 Euro je Tonne. Die Verbrennung hausmüllähnlicher Gewerbeabfälle kostet künftig 134 Euro je Tonne.

Schlüssel zur Gebührensenkung seien die Entsorgungsverträge mit den Ansbach, Bad Kissingen, Weißenburg-Gunzenhausen und dem Ostalbkreis, führte Geschäftsleiter Ferdinand Kleppmann aus.

Durch feste Kostensätze sei das MHKW bis ins Jahr 2018 unabhängig von den erheblichen Schwankungen in der Branche.

Insbesondere die illegale Deponierung im In- und Ausland habe die Erlöse auf dem freien Entsorgungsmarkt in den vergangen Jahren auf ein Drittel schwinden lassen, so Kleppmann.

Zur Gebührensenkung kommt ein warmer Regen in Form einer Einmalzahlung hinzu. Die 8,25 Millionen Euro werden entsprechend den gelieferten Müllmengen der vergangenen Jahr verteilt.

Die Stadt Würzburg erhält demnach 3,82 Millionen Euro, der Landkreis Würzburg 2,47 Millionen Euro und der Landkreis Kitzingen 1,96 Millionen Euro zurück.

Die Summe war aufgelaufen, weil sich die Kreditzinsen für den Bau der dritten Ofenlinie günstiger entwickelt haben, als ursprünglich kalkuliert.

In den beiden Landkreisen soll die Summe direkt auf die Müllgebühren angerechnet werden. „Für mich ist das die schönste Sitzung, die ich hier leiten durfte“, meinte die Kitzinger Landrätin und derzeitige Verbandsvorsitzende Tamara Bischof.

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