Bergtheim

Der Sand für den Beachvolleyballplatz ist da

Eine ganze Reihe junger Helfer hat den Spielsand glattgerecht. Drei Arbeitsaktionen sind dafür nötig gewesen.
Eine ganze Reihe junger Helfer hat den Spielsand glattgerecht. Drei Arbeitsaktionen sind dafür nötig gewesen. Foto: Irene Konrad

Beinahe wäre es in diesem Jahr trotz Gemeinderatsbeschluss und zugesagter Zuschüsse vom Regionalbudget nichts mehr geworden mit dem Beachvolleyballspielen in Bergtheim. Mit der fristgerechten Fertigstellung der Anlage eines Beachsportfeldes bis Ende September hat es zum Glück doch noch geklappt.

"Wir sind aus allen Wolken gefallen, als uns das Büro Lilienbecker als Koordinator der Kommunalen Allianz Würzburger Norden angerufen hat", sagen Marco Weilnhammer und Holger König. Weil es vor kurzem so aussah, als ob der Termin der Fertigstellung zeitlich nicht zu schaffen ist, haben sie sich selbst dahintergeklemmt.

So nah dran wie noch nie

"So nah wie jetzt waren wir noch nie daran, unseren Traum verwirklichen zu können", sagen die zwei Freunde, die vor allem im Urlaub seit langem mit Leidenschaft Beachvolleyball spielen. Mit der Beachanlage am ehemaligen Minigolfgelände wollen sie "Urlaubsflair nach Bergtheim bringen".

Die 10 000 Euro Zuschuss aus dem Regionalbudget und die 14 000 Euro laut Beschluss des Gemeinderats aus dem Haushalt der Kommune sollten nicht verfallen oder auf später verschoben werden. Deshalb haben die zwei Bergtheimer in enger Absprache mit der Gemeinde ortsansässige Baufirmen um kurzfristige Hilfe gebeten und ehrenamtliche Helfer gesucht.

Für die drei Tage Arbeitseinsätze hätten sich viele Freiwillige gemeldet und damit großes Interesse am Beachplatz gezeigt. Manchmal waren zwölf Ehrenamtliche gleichzeitig da. Vor allem als mit zehn Sattelschleppern stolze 250 Tonnen spezieller Sand aus Coburg geliefert worden sind. Dieser Sand musste plan auf einer Fläche von 26 auf 14 Metern verteilt werden. Über der Drainageschicht ist der Spielsand 40 cm hoch und damit bestens spieltauglich.

Viele Freunde der eigenen Kinder kamen zum helfen 

Es hat Marco Weilnhammer und Holger König gefreut, dass so viele Jugendliche zum Helfen gekommen sind. Das seien vor allem Freunde ihrer eigenen Kinder gewesen. Sie haben auch beim Einbau der Gummirabatten aus recycelten Autoreifen und beim Verlegen des Plattenrandes geholfen. Die Steinplatten wurden von der einstigen Minigolfanlange genommen und damit umweltbewusst wiederverwendet.

Trotz hilfreicher Maschinen war bei den jungen Leuten manchmal Schwerstarbeit angesagt.
Trotz hilfreicher Maschinen war bei den jungen Leuten manchmal Schwerstarbeit angesagt. Foto: Irene Konrad

"Unsere Helfer sind junge und engagierte Sportler", feixen die beiden Organisatoren über deren Kraft und Ausdauer beim Helfen. Alle würden sich darauf freuen, dass der Beachsport in Bergtheim Einzug hält und dass die Gemeinde nach und nach das komplette Gelände aufwerten will. Es sei zu wünschen, dass weitere Bürger im Ort Träume haben, die sie hier verwirklichen und dafür mithelfen wollen.

Jedenfalls soll jeder Beachsportbegeisterte den neuen öffentlichen Platz nutzen dürfen. Angedacht ist zudem ein fester Termin, bei dem sich Jung und Alt regelmäßig zum Spielen treffen.

Ehrenamtlicher Platzwart gesucht

Eine variable Netzanlage ist schon gekauft, so dass das Beachvolleyballspielen bald losgehen kann. Der Beachsand für die Anlage in Bergtheim ist übrigens vom Deutschen Volleyball-Verband geprüft und zertifiziert. Die Qualität DVV Beach 1 würde sich mit seinen runden Körnern und der kleinen Korngröße sogar für Nationalmannschaften und den überregionalen Spielverkehr eignen.

Für ihr öffentliches Beachsportfeld suchen die Bergtheimer nun "einen ehrenamtlichen Platzwart". Marco Weilnhammer und Holger König hoffen, dass das Wetter noch eine Zeitlang hält. Im Winter wird nicht gespielt. Dann wird das Beachsandfeld mit einer Plane abgedeckt.

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