Prosselsheim

Die Reparatur der Friedhofsmauer geht zügig voran

Bürgermeisterin Birgit Börger bei der Ortsbesichtigung am Prosselsheimer Friedhof. Daneben die Maurer Reiner Bickel und Arnold Rippstein von der Firma Detsch.
Foto: Rainer Weis | Bürgermeisterin Birgit Börger bei der Ortsbesichtigung am Prosselsheimer Friedhof. Daneben die Maurer Reiner Bickel und Arnold Rippstein von der Firma Detsch.

Auf einer Anhöhe hinter der katholischen Kirche in östlicher Richtung liegt der örtliche Friedhof. Eine Bruchsteinmauer umfasst den Friedhof. Doch seit Jahren haben sich hauptsächlich an der nördlichen Seite Steine aus der Mauer gelöst und die Mauer zum Teil zum Einsturz gebracht. Dabei waren auf der Innenseite der Mauer die dort stehenden Grabmäler stark in Gefahr, von der einstürzenden Mauer mitgerissen zu werden. Deshalb wurden vor gut einem Jahr Teile der Mauer abgestützt.

Der Gemeinderat hat schon vor rund drei Jahren grünes Licht gegeben, die Mauer in ihrer alten Form als Bruchsteinmauer wieder in Ordnung zu bringen. Doch das war leichter gesagt als getan. Zum einen reißt sich keine Baufirma um einen solchen zeitaufwendigen Auftrag und zum zweiten gibt es kaum noch Maurer, die durch ihr Fachkönnen eine solche Mauer in ihrer alten Pracht wieder herstellen.

Deshalb hat Bürgermeisterin Birgit Börger verschiedene Firmen angeschrieben, um ihren Gemeinderatsauftrag durchzuführen. Doch das Ergebnis war sehr nüchtern. Nur eine Firma hat überhaupt ein Angebot abgegeben, allerdings mit der Maßgabe, dass die Maurer-Stunden separat abgerechnet werden. Der Gemeinderat hat die Problematik erkannt und dem Auftrag zugestimmt.

Eigentlich sollten die Arbeiten im vergangenen Jahr begonnen werden, doch durch Corona und den frühen Wintereinbruch sowie die kalten Nächte anfangs des Jahres konnte erst Mitte April gestartet werden.

Die beiden Arbeiter Reiner Bickel und Arnold Rippstein von der Firma Rainer Detsch aus Gerolzhofen haben zuerst auf der gesamten Länge von 22 Metern die nördliche Mauer abgetragen und die Steine plus Abdeckung zur Wiederverwendung zur Seite gelegt. Dann haben sie an gleicher Stelle der alten Mauer auf der gesamten Länge einen 80 Zentimeter tiefen frostsicheren Graben ausgehoben und diesen mit Stahl-Bewährung und Beton aufgefüllt. Zurzeit sind sie dabei, in mühevoller Kleinarbeit die Steine mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilo als schöne neue Bruchsteinmauer aufzubauen.  

Bei einer Besichtigung der Bürgermeisterin vor Ort konnte sie sich von dem guten Fortschritt der Arbeiten überzeugen.  

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