Margetshöchheim

Diese baulichen Problemstellen gibt es in Margetshöchheim

Potentiell gefährlich: Fahrräder, Fußgänger und Autos nutzen ein Stück des Mainradweges gemeinsam.
Potentiell gefährlich: Fahrräder, Fußgänger und Autos nutzen ein Stück des Mainradweges gemeinsam. Foto: Jörg Rieger

Margetshöchheim hat viele schöne Flecken, aber auch ein paar Problemstellen. Von letzteren hat der Bauausschuss Mitte der Woche einige vor Ort näher betrachtet.

Da wäre einmal die erste Ortseinfahrt aus der Stadt kommend. Eine Bremsschwelle soll die Fahrer in der Würzburger Straße mit Nachdruck an die Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer erinnern. Allerdings ist von ihr nicht mehr viel übrig.

Durch die Verkehrslast ist die Erhebung mittlerweile fast auf normale Straßenhöhe heruntergedrückt worden. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) berichtete von sich häufenden Anwohnerbeschwerden, was die Einfahrtsgeschwindigkeiten angeht. So soll an der Stelle auf jeden Fall etwas passieren.

Zebrastreifen ist keine Alternative

"Zu hohe Hindernisse sind allerdings auch problematisch, weil die Fahrer dann zwar komplett abbremsen müssen, anschließend aber wieder beschleunigen", so Brohm. Eine Alternative wären womöglich zwei Erhebungen nacheinander. Ein Zebrastreifen oder ähnliches scheide indes aus, weil es auf einer Seite keinen Gehsteig und damit keine Anbindung gebe.

Nur einen Steinwurf davon entfernt liegt die Sportanlage der SG Margetshöchheim mit einer griechischen Gaststätte. Weil Parkplätze am Ortseingang Mangelware sind und demnächst die Mainlände zwei Jahre lang neugestaltet wird, wurden entlang des Mainradweges mehrere Parkplätze geschaffen.

Nicht noch mehr Parkplätze

Ausschussmitglied Daniela Kircher (SPD/UB) berichtete vor Ort, dass es dadurch immer wieder zu brenzligen Situationen komme. "Daher spreche ich mich entschieden dagegen aus, dass entlang des Radweges noch mehr Parkplätze geschaffen werden." Womöglich könnte eine Zufahrt von der Hauptstraße aus über das Basketball-Feld Abhilfe schaffen. Denn der Basketballkorb soll ohnehin zum neuen Freizeitgelände unter die Eisenbahnstrecke verlegt werden.

Das nächste Problemfeld in Margetshöchheim ist ein ganz ruhiges: der neue Friedhof. Er ist für den 3100-Einwohner-Ort überdimensioniert, zumal der Trend zu Urnen- und Friedwaldbestattungen in den letzten Jahren zugenommen hat. Daher gibt es die Überlegung, eine 3500 Quadratmeter große Fläche umzuwidmen, also den Friedhof deutlich zu verkleinern. An Ort und Stelle machten sich die Ausschussmitglieder ein Bild.

Friedhofszaun muss erneuert werden

Bürgermeister Brohm verwies auf ein anonymes Urnengräberfeld, das umgebettet werden müsste. Das sei prinzipiell aber kein Problem – zumal es sich um fünf gut dokumentierte Gräber handelt. Außer eines neuen Zauns will die Gemeinde auch das Eingangstor des Friedhofs erneuern lassen. Es ist augenscheinlich in die Jahre gekommen.

Ein wunderbarer Blick über das Maintal eröffnet sich am Scheckert in Sichtweite zur ICE-Strecke. Hier soll ein neues Baugebiet entstehen. Auch dort schaute sich der Ausschuss um. Gemeinde-Geschäftsführer Roger Horn machte darauf aufmerksam, dass man aufgrund des fehlenden Wasserdrucks und Höhenunterschieds nicht zu weit in Richtung des Waldes bauen könne.

Bushaltestelle soll barrierefrei werden

In der anschließenden Rathaussitzung beriet der Ausschuss unter anderem noch über den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle an den Bachwiesen. Die Stelle am neuen Ärztehaus ist verkehrstechnisch ein besonders empfindlicher Punkt.

Über 100 Busse fahren dort täglich ein und aus. Hinzukommen etwa 1200 Autos. Gleichzeitig muss die Straße für den Haltestellenumbau bis zu vier Wochen komplett gesperrt werden, weshalb für die Maßnahme wohl nur die Sommerferien in Frage kommen. Aufgrund der Vorlaufzeit läuft der Umbau auf August 2021 hinaus.

Gleichzeitig muss die Straße für den Haltestellenumbau bis zu vier Wochen komplett gesperrt werden, weshalb für die Maßnahme wohl nur die Sommerferien in Frage kommen. Aufgrund der Vorlaufzeit läuft der Umbau auf August 2021 hinaus.

Kein Hindernis mehr: Die Bremsschwelle am Margetshöchheimer Ortseingang in der Würzburger Straße.
Kein Hindernis mehr: Die Bremsschwelle am Margetshöchheimer Ortseingang in der Würzburger Straße. Foto: Jörg Rieger

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