Würzburg

Digitalsemester: Studierende küren Bofinger zum "Helden"

Nur noch Online-Lehre? Das will an Würzburgs Uni niemand. Doch gezeigt hat sich: Digitale Vorlesungen haben Vorteile – wenn sie die Dozenten nutzen. So wie Peter Bofinger.
Für seine Studierenden in den letzten Monaten nur online: der ehemalige Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger, bis zu diesem Sommersemester Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Uni Würzburg.
Für seine Studierenden in den letzten Monaten nur online: der ehemalige Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger, bis zu diesem Sommersemester Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Uni Würzburg. Foto: Daniel Peter
Es war ein ungewöhnliches und herausforderndes Semester für alle Beteiligten: Der Corona-Lockdown im März hat den Hochschulen große Flexibilität abverlangt. Herausgekommen ist auch an der Würzburger Julius-Maximilians-Universität (JMU) ein rein digitales Sommersemester, nur wenige Labor- und Forschungseinheiten liefen vor Ort weiter.Wirtschaftsprofessor Bofinger sieht positive Online-EffekteVorlesungen und Seminare wurden ansonsten online abgewickelt. Ein Umstand, mit dem die Betroffenen besser oder schlechter zurechtkamen. Studierende hätten schneller den Anschluss verloren, klagen die einen.