Simmershofen

Dorferneuerung in Simmershofen geht in die nächste Runde

Mit den Sanierungsarbeiten im Dachsenkeller in Auernhofen wurde begonnen.
Mit den Sanierungsarbeiten im Dachsenkeller in Auernhofen wurde begonnen. Foto: Alfred Gehring

Für seine jüngste Sitzung hatte sich der Gemeinderat Simmershofen den Saal des Gasthauses "Fränkischer Hof" ausgesucht. Zunächst galt es für den Gemeinderat, das Einvernehmen mit einigen Bauprojekten, so mit dem Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Auernhofen, der Errichtung eines Güllebehälters ebenfalls in Auernhofen und dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in Adelhofen herzustellen.

Im Rahmen der Dorferneuerung für den Kernort Simmershofen ist für dieses und das nächste Jahr ein weiterer Bauabschnitt vorgesehen. Wie Bürgermeister Florian Hirsch berichtete, sollen dabei verschiedene Nebenstraßen saniert werden. So ist in den Jahren 2020 und 2021 die Erneuerung beispielsweise der Hirtenkreuzstraße, des Schulweg und der Pfahlenheimer Straße geplant

Neben den Straßenoberflächenarbeiten sind Maßnahmen im Bereich der Abwasserkanäle und der Wasserleitungen vorgesehen. Dass hier einiges zu tun sei, waren sich der Bürgermeister und sein Stellvertreter Ernst Kilian einig. Um mögliche erhebliche Zuschüsse für Baumaßnahmen an der Wasserleitung in Anspruch zu nehmen, steht die Gemeinde allerdings unter Zeitdruck.

Eine halbe Million Euro für die Kirche in Adelhofen

Eine große Baumaßnahme kommt auf die evangelische Kirche in Adelhofen zu. Das dortige Gotteshaus soll für rund 485 000 Euro saniert werden. Für die Baumaßnahme hat die Kirchengemeinde einen Zuschussantrag an die politische Gemeinde gestellt. Eine Zuwendung von 2500 Euro hat die Kirchengemeinde beantragt. Der Gemeinderat stimmte dieser Förderung einstimmig zu.

Die Fehler in der Beschilderung der Radwege konnten inzwischen behoben werden. Ratsmitglied Josef Himberger hatte bemerkt, dass die Beschilderung fehlerhaft war. Himberger wies weiter darauf hin, dass die Beschilderung für den Rundwanderweg "Auf den Spuren des Hegereiters" teilweise lückenhaft ist, dass einige Schilder entfernt wurden. Wer die Schilder entfernt hat und aus welchem Grund, war von den Ratsmitgliedern niemanden bekannt.

Immer wieder illegal entsorgter Müll

Immer wieder kommt es vor, dass an den Wertstoffsammelstellen der Gemeinde Müllsäcke abgelegt werden. Florian Hirsch war aufgefallen, dass dort immer wieder Müll illegal entsorgt wird. Es müsse denBürgern klar gemacht werden, dass dies so nicht toleriert werden könne. Außerdem ist Bauschutt wie Ziegel, Fliesen oder Bauschaum kein geeignetes Material, um damit Löcher auf den Feldwegen zu verfüllen.

Mit Schutzmasken und Desinfektionsmitteln ist die Gemeinde inzwischen gut versorgt. Sechzig Liter Flächendesinfektionsmittel seien inzwischen vorhanden, so der Bürgermeister. Für die Feuerwehren in der Gemeinde gab es zudem neben einfachen Masken auch FFP2-Masken.

Hirsch wies noch einmal darauf hin, dass der Bezirksentscheid "Unser Dorf hat Zukunft", für den sich Auernhofen nach dem Gewinn des Kreisentscheids im vergangenen Jahr qualifiziert habe, auf 2021 verschoben wurde. Der anberaumte Termin in diesem Jahr konnte coronabedingt nicht stattfinden.

Eine alte Werbetafel an der Hauptstraße in Hohlach ist wahrlich kein Schmuckstück mehr für die Gemeinde. Ratsmitglied Manfred Streckfuß wollte wissen, wie damit zu verfahren sei. Im Gremium war man sich einig, sie abzubauen und zu entfernen.

Sanierungsbedarf für Straßen in Equarhofen

Einige Gemeindestraßen seien ebenfalls in keinem guten Zustand. Gerade für Equarhofen meldete Reiner Kellermann Sanierungsbedarf an. Zumindest die die größten Löcher würde er gerne verfüllt sehen. Auch wenn möglicherweise nicht alle Arbeiten in einem Jahr erledigen können, will sich die Gemeinde darum kümmern.

Gleiches gilt für einige Sitzbänke, die so schadhaft seien, dass man sie kaum noch benutzen könne. Verschiedene Ratsmitglieder wussten von schadhaften Bänken in verschiedenen Ortsteilen zu berichten. Der Bürgermeister schlug schließlich vor, zunächst einmal zu ermitteln, wie viele Bänke überhaupt erneuert werden müssen. Anschließend könne man versuchen, Sponsoren vor Ort zu finden, die für neue Bänke Geld geben würden.

Neue Spielgeräte wurden dagegen für den Spielplatz in Auernhofen angeschafft. Außerdem wurde dort mit den Sanierungsarbeiten im Dachsenkeller, einem ehemaligen Eiskeller nahe dem Ortsteil Auernhofen, begonnen. Ein Saugbagger fördert eingedrungene Erde aus dem Gang. Die Arbeiten müssen in den Sommermonaten erledigt werden, weil der Keller im Winter den Fledermäusen als Überwinterungsquartier dient.

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