Würzburg

Ehemaliger Patient besucht Missio Kinderklinik

Uwe Dreide mit Schwester Rosa 1980 in der Missio Kinderklinik, die damals noch Kinderklinik am Mönchberg hieß.
Foto: Uwe Dreide | Uwe Dreide mit Schwester Rosa 1980 in der Missio Kinderklinik, die damals noch Kinderklinik am Mönchberg hieß.

Oft staunen wir, wie eng Menschen mit der Missio Kinderklinik verbunden sind, heißt es in einer Pressemitteilung. Ihre Kinder waren Patienten, sie kennen Personen, die eine Geschichte mit der Missio Kinderklinik verbindet oder die hier arbeiten. Und manchmal waren sie sogar selbst Patienten.

So wie Uwe Dreide. Er ist vor 40 Jahren, am 7. Juni 1980, in der Missio auf die Welt gekommen und hatte einen sehr schweren Start ins Leben. Zahlreiche Komplikationen sorgten dafür, dass er drei Monate in der Klinik behandelt werden musste. Das einzige, was ihn an diese Zeit erinnert, sind zwei Narben unter den Armen. Dr. Manfred Doerck hat ihn damals behandelt. Mittlerweile im Ruhestand, kam er anlässlich des Besuchs seines ehemaligen Patienten extra in der Kinderklinik vorbei, um Dreide persönlich zu treffen.

Ein Blick zurück

Dreide zeigt ein Foto und erzählt: "Ich wurde kurz nach der Geburt schon zweimal getauft, weil alle dachten, ich schaffe es nicht." Nun konnte er im Juni seinen 40. Geburtstag feiern. Er wollte keine Geschenke und hat seine Freunde und Familie um eine Spende für die Missio Kinderklinik gebeten. So kamen 200 Euro zusammen. Er möchte gerne, dass mit dem Geld Spielsachen für das Spielzimmer der Kinderklinik gekauft werden.

Spenden-Übergabe mit 1,5-Meter-Abstand: (von links) Prof. Dr. Christina Kohlhauser-Vollmuth (Chefärztin der Missio Kinderklinik), Dr. Manfred Doerck (ehemaliger Oberarzt der Missio Kinderklinik) und Uwe Dreide.
Foto: Inline Internet & Werbeagentur | Spenden-Übergabe mit 1,5-Meter-Abstand: (von links) Prof. Dr. Christina Kohlhauser-Vollmuth (Chefärztin der Missio Kinderklinik), Dr. Manfred Doerck (ehemaliger Oberarzt der Missio Kinderklinik) und Uwe Dreide.

Die Missio Kinderklinik ist einzigartig und in der Region sowie auch darüber hinaus bekannt, heißt es in der Mitteilung. Auf der Station Panther werden Früh- und Neugeborene ab der abgeschlossenen 28. SSW behandelt (Perinatalzentrum Level II). Die Station Giraffe ist für Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit allen akuten und chronischen Erkrankungen eingerichtet. Auf Station Tanzbär werden geistig und körperlich behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene medizinisch und therapeutisch umfassend und rund um die Uhr betreut. Seit Februar diesen Jahres ist die Kinderklinik als "Babyfreundliche Klinik" zertifiziert. Hier wird von Geburt an der Aufbau der Eltern-Kind-Bindung unterstützt und das Stillen gefördert – für eine bestmögliche Entwicklung des Babys.

Die Spenden-Finanzierung

Viele genesungsfördernde Leistungen, die unser Gesundheitssystem nicht deckt und auch von der Klinik nicht zu finanzieren sind, werden durch Spenden finanziert. Hier einige Beispiele: Musiktherapie und behindertengerechte Spiel- und Therapiematerialien auf Station Tanzbär, Still- und Laktationsberatung sowie das "Stillcafé", die Harl.e.kin Nachsorge zur Betreuung von Risiko-, Früh- und Neugeborenen auf Station Panther, Besuche der Klinikclowns etc.; die Spenden kommen den Kindern zu 100 Prozent und direkt zu Gute.

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