Eibelstadt

Eibelstadt blickt mit Stolz in die Zukunft

Das Highlight für Eibelstadt im Jahr 2020: die Einweihung der neuen Mainlände.
Foto: Antje Roscoe | Das Highlight für Eibelstadt im Jahr 2020: die Einweihung der neuen Mainlände.

Gute Nachrichten hatte Eibelstadts Bürgermeister Markus Schenk für den Stadtrat: Gewerbesteuerausfälle werden erstattet, die Stadt ist gut vorwärtsgekommen und Eibelstadt ist Pilotgemeinde für die Zukunftsgestaltung "Future Trip" – Zukunftsbild 2025. 

33 Sitzungen haben die Stadträte in zehn Monaten im Jahr 2020 absolviert und dabei etwa 20 Bauanträge bearbeitet. Das berichtete Schenk in einem kleinen Rückblick in der Jahresschlusssitzung. Dass die Funktion des Rathauses zudem über die Stadt hinausreiche, verdeutlichte er mit einer weiteren Zahl: Die Verwaltungsgemeinschaft ist für 7600 Bürger da. "Wir haben uns den Aufgaben gestellt", erklärte er mit Blick auf den Kindergarten und die bald fertig sanierte Schule, "und können mit Stolz in die Zukunft blicken".

Der Bürgermeister zeigt sich zufrieden

Zu den Highlights des abgelaufenen Jahres zählt er die Sanierung des Denkmals Heumarkt 14, ein städtisches Haus, das seit April vermietet ist und natürlich die Fertigstellung der Mainlände zu einem Freizeit- und Erholungsgelände. Die Sanierung der Schule dagegen "läuft noch" und auch das Verkehrsentwicklungskonzept liege in den letzten Zügen. Die Bauplätze an der Schule wurden verkauft. Bei der Verpachtung des Kees-Turms werde noch am Konzept nachgearbeitet. Es soll in Kürze vorgestellt werden können, ebenso wie Neuigkeiten zum Gewerbegebiet Thomasboden, zeigt sich Schenk zuversichtlich.

Richtig gut weggekommen ist man laut dem Bürgermeister mit den Kosten für die Felssicherung am Altenberg, für die 600 000 Euro veranschlagt waren. Der Ball konnte an den Landkreis gespielt werden. Im Ergebnis blieben nur 87 000 Euro an der Stadt hängen. Und schließlich befindet sich die Aktualisierung des Bebauungsplans für den nördlichen Teil des Wohn- und Gewerbegebiets Beckenweinberg auf der Zielgeraden.

Zukunftsvisionen der Eibelstadter für ihre Stadt

Ganz frisch waren die Zusagen, dass Eibelstadt zusammen mit Würzburg und Gerbrunn für zwei Jahre Pilotgemeinde für das Open Government-Projekt "Future Trip" – Blick auf das Jahr 2025" sein wird. Dabei geht es unter anderem um die Zukunftsvisionen der Eibelstadter für ihre Stadt mit aktiver Beteiligung an den Zielsetzungen nach einem Modell, wie es in der Wirtschaft üblich ist.

Geschätzt 300 000 Euro gehen der Stadt durch Mindereinnahmen an Gewerbesteuer durch die Corona-Pandemie verloren, berechnet aus einem Querschnitt der letzten drei Jahre. Die Kompensationszahlung aus dem Corona-Konjunkturpaket sieht für Eibelstadt einen Ausgleich von 304 000 Euro vor.

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