Würzburg

Einbahnstraßen-Test in der Zeller Straße wird fortgesetzt

Seit vergangenen September dürfen Autofahrer in der Zeller Straße nur noch stadtauswärts fahren. Verkehr und Lärm sollen dadurch abnehmen. Ob der Plan aufgeht?  
In der Zellerstraße wurde eine Einbahnstraße errichtet, doch viel Autofahrer halten sich nicht an die neue Regelung.
Foto: Fabian Gebert | In der Zellerstraße wurde eine Einbahnstraße errichtet, doch viel Autofahrer halten sich nicht an die neue Regelung.

Nach zahlreichen Problemen durch Falschfahrer zu Beginn des umstrittenen Ein-bahnstraßen-Tests im unteren Teil der Zeller Straße ist nach den Worten von Baureferent Benjamin Schneider inzwischen "eine allgemeine Verkehrsberuhigung eingetreten". Schneider berichtete am Dienstag im Ausschuss für Planung, Umwelt und Mobilität des Stadtrats (Puma) über die ersten vier Monate der auf ein Jahr angelegten Erprobungsphase.

Nach zahlreichen Beschwerden über Falschfahrer, zwei Unfällen an der unübersichtlichen Stelle auf Höhe des Hotels "Grüner Baum" und gefährlichen Wendemanövern auf Höhe der Einmündung Nigglweg in den ersten beiden Monaten der Testphase hatte die Stadt die Beschilderung vor Ort Anfang November durch einen Ausleger über der Fahrbahn noch einmal verstärkt: "Das Problem der Falschfahrer hat sich dadurch gelöst", erklärte Schneider.

Fraktionen beurteilen Regelung unterschiedlich

Wegen der geringeren Verkehrsbelastung seit Beginn des zweiten Lockdowns vor zwei Monaten lassen sich die Auswirkungen und Ausweichverkehre aufgrund der Einbahnstraßenregelung zwischen Burkarder Straße und Nigglweg bisher nicht wirklich beurteilen: "Wir haben im Moment keine repräsentative Verkehrssituation und müssen die Erprobungsphase fortsetzen", sagte Schneider. Den nächsten Bericht soll es im Frühsommer geben.

Von den Fraktionen wird die Situation unterschiedlich beurteilt: Während Raimund Binder von der ÖDP von vielen positiven Rückmeldungen berichtete, sprach CSU-Fraktionschef Wolfgang Roth von zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung: "Die Bürger wünschen sich nach wie vor den ursprünglichen Zustand zurück."

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