Würzburg

Eisenheim-Prozess: Gutachter sorgt für Überraschung

Der Tod von Theresa Stahl soll restlos aufgeklärt werden, das machte das Gericht zu Beginn des Berufungsverfahrens klar. Die Strategie der Verteidiger erschwerte dies zunächst.
Ronald Stahl (rechts), Vater von Theresa, am Mittwoch neben seinem Anwalt Philipp Schulz-Merkel. Vor ihm sitzt der Hauptangeklagte Niclas H..
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa | Ronald Stahl (rechts), Vater von Theresa, am Mittwoch neben seinem Anwalt Philipp Schulz-Merkel. Vor ihm sitzt der Hauptangeklagte Niclas H..

Am Mittwoch startete die Berufungsverhandlung im sogenannten Eisenheim-Prozess. Was zum Auftakt klar wurde: Das Gericht lässt keinen Zweifel daran, den Tod von Theresa Stahl restlos aufklären zu wollen. Und: Die Staatsanwaltschaft will für den heute 21-jährigen Hauptangeklagten Niclas H. eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung nach Erwachsenenstrafrecht. Für die größte Überraschung sorgte aber am frühen Mittwochabend der psychiatrische Gutachter Dr. Martin Flesch.Niclas H. soll die 20-jährige Theresa im April 2017 nach einem Weinfestbesuch in Untereisenheim (Lkr.

Weiterlesen mit
Tagespass
1,99 EUR/einmalig
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • 24 Stunden gültig
  • Einmalige Zahlung
  • Endet automatisch
mit ePaper
26,99 EUR/Monat
  • Gedruckte Zeitung digital als ePaper
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • Gratis News-App
  • Monatlich kündbar
  • 1 Monat kostenlos testen

Für Zeitungs-Abonnenten ab 8,00 EUR/Monat