Leinach

Elf Baugrundstücke sind noch zu vergeben

In der Gesamtübersicht des Baugebiets 'An der Linde 2' sind die noch zu vergebenden freien elf Baugrundstücke markiert.
Foto: Gemeinde Leinach | In der Gesamtübersicht des Baugebiets "An der Linde 2" sind die noch zu vergebenden freien elf Baugrundstücke markiert.

Sofort startet eine zweite Runde zur Vergabe der restlichen Baugrundstücke im Baugebiet "An der Linde 2" nach einstimmiger Beschlussfassung des Gemeinderates in dessen jüngster Sitzung. Die Bewerbungsfrist endet schon zum 12. März. Damit sollen bis zum Mai die restlichen elf der 47 entstandenen Grundstücke neue Eigentümer zum Bau von Eigenheimen erhalten. Wie schon in der ersten Vergaberunde soll auch die Zuteilung der restlichen Grundstücke nach einem Bewertungskatalog erfolgen.

Bis Dezember hatten Interessenten Gelegenheit, sich für ein Baugrundstück im Baugebiet "An der Linde 2" am östlichen Ortseingang zu bewerben. Um einen Missbrauch der Grundstücke als Spekulationsobjekte zu verhindern, hatte die Verwaltung für die Bewerber einen Katalog zu den Vergabemodalitäten ausgearbeitet. Dazu gehörte unter anderem auch eine bindende Vorgabe zur Bebauung innerhalb von fünf Jahren.

39 Bewerber auf elf Grundstücke

Neben den sechs übrig geblieben Grundstücken seien aus der ersten Vergaberunde bei der Gemeinde als Verkäufer auch fünf Absagen zu erteilten Zusagen für ein Baugrundstück eingegangen, informierte Bürgermeister Arno Mager (UBL) den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. "Somit sind aktuell noch elf Grundstücke erhältlich", stellte Mager fest.

Zur Vergabe dieser Grundstücke schlug Mager das gleiche Verfahren vor wie schon beim ersten Durchgang im vergangenen Herbst. Damit sei eine Gleichbehandlung aller Bauwerber gesichert und die Zuteilung der restlichen elf Grundstücke nicht zu beanstanden, bekundete der Bürgermeister. Heiß begehrt sind die attraktiven Baugrundstücke offensichtlich nach wie vor. Nach Aussage des Bürgermeisters gebe es für die elf Grundstücke nach aktuellem Stand immerhin 39 Bewerber. An diese sollen nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates die Bewerbungsunterlagen versandt werden.

Insgesamt entstanden im Zuge der Erschließung auf einem 4,1 Hektar großen Areal am östlichen Ortseingang 47 neue Baugrundstücke. Bei der Festlegung des Kaufpreises hatte sich der Gemeinderat für den Betrag von 225 Euro je Quadratmeter voll erschlossenen Baulands ausgesprochen. Eine Bebauung ist innerhalb von fünf Jahren bindend vorgeschrieben, ansonsten hat die Gemeinde ein Rückkaufsrecht. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach einem vom Gemeinderat ausgearbeiteten Punktesystem.

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