Eibelstadt

Erste Jubiläumsbäume für Eibelstadt

Bäume für Eibelstadt und 1000 Euro für den Kongo: Stadtrat Edmund Haas (Mitte) mit den Enkeln Willy und Marlene übergibt seine Spenden an Bürgermeister Markus Schenk (li.) und Pfarrer Frederic Fungula.
Foto: Antje Roscoe | Bäume für Eibelstadt und 1000 Euro für den Kongo: Stadtrat Edmund Haas (Mitte) mit den Enkeln Willy und Marlene übergibt seine Spenden an Bürgermeister Markus Schenk (li.) und Pfarrer Frederic Fungula.

Seit 40 Jahren setze er sich für mehr Bäume in der Stadt ein, sagt Stadtrat Edmund Haas. Den Aufruf der Stadt, zu Jubiläen Bäume zu spenden, nutzte er deshalb, um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Ende Juni hatte der Stadtrat die Strategie zu mehr Grün in der Stadt festgelegt: Seitdem ruft das Gremium dazu auf, Bäume zu spenden. Edmund Haas (CSU), der damals wenig später seinen 70. Geburtstag feierte, wollte gleich die Gelegenheit wahrnehmen.

Das Stadtgrün sei für ihn persönlich so wichtig, hatte der in den Ruhestand getretene Architekt bei der Kostendiskussion damals erklärt, dass ein Jubiläumsbaum von anständiger Größe, also ab 10 Zentimeter Stammdurchmesser, auch etwas kosten dürfe.

Zwei Jubiläumsbäume

Er hatte sich damit für die Baumspenden ausgesprochen, die Bürgern die Möglichkeit gibt, einen sichtbar sinnvollen Beitrag zum Stadtgrün zu leisten. Mit einem Baum für seine Enkel und einem zweiten anlässlich seines 70. Geburtstages ging er nun guten Beispiels voran und hofft auf eine Initialzündung für weitere Jubiläumsbäume.

Für die Pflanzung im Februar übergab Stadtrat Edmund Haas Bürgermeister Markus Schenk das Geld für einen schnell wachsenden Blauglockenbaum, der im öffentlichen Bereich des neuen Schulgeländes stehen soll, um dort alsbald Schatten zu spenden.

Ein heimischer Speierling (Sorbus domestica) wurde für das so genannte "Scheißpfädle" an der südöstlichen Stadtmauer ausgewählt, um dort die Reihe der Apfelbäume zu ergänzen. Er kenne alte Aufnahmen Eibelstadts, wo rechts und links der Hauptstraße Bäume zu sehen sind. Das sei es, was ihm eigentlich vorschwebe, erklärte Haas seine Vision.

Hochzeit, Geburt oder Jubiläum: 350 Euro pro Baum

350 Euro veranschlagt die Stadt für die Pflanzung eines gespendeten Baumes von entsprechender Größe wobei Spender und Anlass ausgewiesen werden. Hochzeiten, Geburten und Jubiläen aller Art böten sich als Anlass an. Die Pflanzungen sind auf städtischen Grundstücken im Stadtbereich und in der Gemarkung vorgesehen, unter anderem am Landschaftssee oder im Bereich des Wiesenwegs.

Von den Gästen der Geburtstagsfeier im August hatte Haas zudem Spenden für das Bildungsprojekt von Pfarrer Frederic Fungula in Kinkole nahe der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa erbeten. 640 Euro hatte er von der Corona bedingt stark limitierten Gästezahl erhalten, die er auf 1000 Euro aufgestockt hat. Es fasziniere ihn der Gedanke, dass damit ein Lehrergehalt des Ausbildungszentrums für ein ganzes Jahr finanziert werden kann, so Haas. Und der Pfarrer bürgt dafür, dass jeder Cent tatsächlich in das Ausbildungszentrum investiert wird.

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