Höchberg

Erweiterung des Wertstoffhofes steht nun nichts mehr im Weg

Mit der Aufstellung des Satzungsbeschlusses für die Änderung des Bebauungsplanes steht der Erweiterung des Wertstoffhofes in Höchberg nun nichts mehr im Weg.
Mit der Aufstellung des Satzungsbeschlusses für die Änderung des Bebauungsplanes steht der Erweiterung des Wertstoffhofes in Höchberg nun nichts mehr im Weg. Foto: Matthias Ernst

Eigentlich hätte man mit den Beschlüssen zum Neubau des Wertstoffhofes in Höchberg schon viel weiter sein können. Wie berichtet, plant das Team orange am jetzigen Standort in der Max-Plank-Straße eine Erweiterung der Anlage. Dafür musste der Bebauungsplan seitens der Gemeinde Höchberg geändert werden.

Doch vor allem bei der Erweiterungsfläche gab es unterschiedliche Betrachtungsweisen der Träger öffentlicher Belange. Hintergrund war eine Streuobstwiese. Die darauf befindlichen Bäume mussten gefällt werden, um überhaupt genügend Platz für den neuen Wertstoffhof zu erhalten. Und deshalb wollte die Gemeinde Höchberg in unmittelbarer Umgebung eine Ausgleichsfläche schaffen. Die Größe der Fläche reichte der unteren Naturschutzbehörde allerdings nicht aus und sie forderte eine Vergrößerung um den Faktor drei. Dem standen Forderungen des Amtes für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten und des Bauernverbandes gegenüber, die sich für einen einfachen Faktor aussprachen.

Diese unterschiedlichen Sichtweisen galt es nun zu koordinieren und eine Lösung zu finden. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat einen Faktor von zwei vor und dieser war bereit, die Ausgleichsfläche damit doppelt so groß zu errichten, wie die ursprüngliche Fläche gewesen war. Da dies nicht mit dem angedachten Ackerstück in der Nähe des neuen Wertstoffhofes möglich war, musste zusätzlich eine Fläche im Tiergartengrund hinzugenommen werden.

So beschloss der Ferienausschuss des Gemeinderates, der in Zeiten von Corona beschließend tätig ist, einstimmig der neuen Satzung zuzustimmen und damit den Bebauungsplan rechtskräftig werden zu lassen. Wann nun der Bauantrag des Team orange kommt, konnte bei der Sitzung noch niemand sagen. Bürgermeister Peter Stichler (SPD) hofft allerdings auf einen baldigen Eingang, damit die Bautätigkeit bald begonnen werden kann.

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