Würzburg

„Es ist ein bisschen wie heimkommen“ – Coda-Treffen

Zum zweiten Mal trafen  sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg.
Foto: Katja Knösel/Jutta Liehr | Zum zweiten Mal trafen sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg.

Coda (children of deaf adults) nennt man hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern. Zum zweiten Mal trafen sie sich in Würzburg. Der Gehörlosen Verein Würzburg und Umland organisierte diesen Tag und wie im vergangenen Jahr, waren die 50 Plätze innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Nicht nur aus Unterfranken, sondern aus Hessen, Baden-Württemberg, München und Berlin kamen die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und  17 Jahren nach Würzburg.

Austausch und Gemeinschaft

Aus ganz Deutschland reisten auch die Referenten vom Coda d-a-ch an. Dieser Verein organisiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz Treffen für Coda und jährlich ein einwöchiges Camp für Jugendliche. Einige der jungen Teilnehmer hatten sich beim Camp im August kennengelernt und trafen sich jetzt in Würzburg wieder. „Es ist ein bisschen wie heimkommen,“ sagte Uwe (16 Jahre) bei der Begrüßung. Rita Mohlau, selbst Coda und Referentin, kennt die besonderen Bedingungen dieser Familien: „Die Kids brauchen den Austausch und die Gemeinschaft mit ihresgleichen und es ist so wichtig ihnen Möglichkeiten zu bieten, sich zu treffen.“

Den ganzen Samstag wurde in Kleingruppen diskutiert, gebastelt, gespielt und viel gelacht. Die Verpflegung übernahmen ehrenamtliche Helfer und Helferinnen vom Gehörlosen Verein Würzburg und Umland.

Programm für Eltern

Erstmalig wurde dieses Jahr von Lehrkräften der Dr. Karl-Kroiß-Schule (Förderzentrum Hören) auch für die Eltern ein Programm organisiert. Herr Hoffman vom Stadtjugendring hielt einen Vortrag über Soziale Medien. „Ich finde es gut, sich immer wieder mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da es für uns Hörgeschädigte wichtige Kommunikationsmittel sind.“ berichtete ein Vater. Nach dem Vortrag hatten alle die Gelegenheit neue und sanierte Räume der Dr. Karl-Kroiß-Schule und der Stiftung Hör-Sprachförderung zu besichtigen. Die Lehrerinnen beantworteten viele Fragen zu unterschiedlichen Kommunikationsformen und modernen Unterrichtsmethoden. Nicht nur optisch hat sich das Förderzentrum Hören verändert, bemerkten die Eltern.

Nächstes Treffen

Am späten Nachmittag trafen sich Eltern und Kinder wieder und beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Grillen, bei dem schon Verabredungen für das nächste Treffen im September 2020 getroffen wurden.

Von: Jutta Liehr für den Gehörlosenverein Würzburg und Umland

Zum zweiten Mal trafen  sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg. Erstmalig wurde dieses Jahr von Lehrkräften der Dr. Karl-Kroiß-Schule (Förderzentrum Hören) auch für die Eltern ein Programm organisiert.
Foto: Katja Knösel/Jutta Liehr | Zum zweiten Mal trafen sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg. Erstmalig wurde dieses Jahr von Lehrkräften der Dr.
Zum zweiten Mal trafen  sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg.
Foto: Katja Knösel/Jutta Liehr | Zum zweiten Mal trafen sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg.
Zum zweiten Mal trafen  sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg. In Kleingruppen wurde diskutiert, gebastelt, gespielt und viel gelacht.
Foto: Katja Knösel/Jutta Liehr | Zum zweiten Mal trafen sich hörende Kinder von hörgeschädigten Eltern (Coda) in Würzburg. In Kleingruppen wurde diskutiert, gebastelt, gespielt und viel gelacht.
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