Uffenheim

Es wird wieder lauter in punkto Gesundheitszentrum

Grün ummantelt ist derzeit noch das alte Gärtnereigelände an der Sparkassenstraße. Hier soll einmal das Gesundheitszentrum entstehen.
Grün ummantelt ist derzeit noch das alte Gärtnereigelände an der Sparkassenstraße. Hier soll einmal das Gesundheitszentrum entstehen. Foto: Gerhard Krämer

Manche dachten schon, das Thema Gesundheitszentrum hätte sich erledigt. Doch es war nur bedingt wegen Corona ruhiger geworden. Der Projektentwickler, das Maklerunternehmen von Poll Immobilien aus Ansbach, arbeitet weiterhin an der Verwirklichung des Projekts. Auf dem ehemaligen Gärtnereigelände in der Sparkassenstraße zwischen Fernwasserstraße und Amtsgartenweg soll das Gesundheitszentrum entstehen.

Jetzt fand in Uffenheim wieder ein Treffen mit Interessenten statt, die mit ins Gesundheitszentrum wollen. Dieses war das erste mit einer Gruppe, weitere folgen, da sich weitere Interessenten derzeit in Urlaub befänden, erklärte Florian Wittmann (Wittmann Finanzgruppe).

Kurzfristige Absage

Wittmann bedauerte, dass der Architekt kurzfristig habe absagen müssen. Denn Ziel dieser Treffen sei es auch, bereits konkrete Wünsche in die Planungen mit einarbeiten zu können. Auch das Gelände gegenüber dem Gärtnereigelände, auf dem derzeit der NKD-Markt ist, könnte eventuell in Planungen mit einbezogen werden, wie seitens der Eigentümerin signalisiert wurde.

Geplant ist derzeit auf 3000 Quadratmetern ein Hauptgebäude zur Sparkassenstraße hin sowie ein weiteres Gebäude. Dazwischen befindet sich ein Innenhof. Apotheke, Tagespflege und ein Café gehören zu den Fixpunkten. Ebenso hat ein Allgemeinarzt beziehungsweise dessen Praxisnachfolge bekundet, ins Gesundheitszentrum zu gehen. Daneben sei eine Kinderärztin im Gespräch, verriet Wittmann. Das mögliche Kommen eines Hautarztes musste Bürgermeister Wolfgang Lampe verneinen, da dieser sich anders entschieden habe.

Mit im Boot bei der Projektentwicklung ist Helmut Hötzl (Geschäftsführer medi-Ansbach). Er verwies auf seine Erfahrung, dass medi-Ansbach schon mehrere Einrichtungen betreibe. Er informierte, dass bei der Bad Windsheimer Klinik ein Ärztehaus entstehen soll. Erst vierstöckig geplant, soll es nun sechsstöckig werden. „Krankenhaus und nebendran die Dienstleister – wer das nicht erkennt, wird es später schwer haben“, sagte er mit Blick in die Zukunft.

Förderung für junge Ärzte

Für Uffenheim wies er auf Förderprogramme für junge Ärzte hin, mit denen diesen eine Arbeit in ländlicheren Regionen schmackhaft gemacht werden soll. Darauf sollte Uffenheim auf seiner Homepage hinweisen und einen entsprechenden Link setzen.

Denkbar ist laut Hötzl, dass sich Ergo-, Logo- und Physiotherapie in einer Gemeinschaftspraxis im Gesundheitszentrum etablieren. Auch dies könne in nun anstehenden Einzelgesprächen konkretisiert werden. Falls hier nichts mit örtlichen Interessenten zu Stande käme, könne auch er als medi-Ansbach einsteigen.

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