Gaukönigshofen

Fabrikneues Auto für die Wehr in Gaukönigshofen

Ein fabrikneues Hilfeleistungslöschfahrzeug erhält die Freiwillige Feuerwehr Gaukönigshofen. Es ersetzt ein heute 36 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug (rechts). Damit setzt die Gemeinde einen ersten Teil des Feuerwehrbedarfsplans um. 
Ein fabrikneues Hilfeleistungslöschfahrzeug erhält die Freiwillige Feuerwehr Gaukönigshofen. Es ersetzt ein heute 36 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug (rechts). Damit setzt die Gemeinde einen ersten Teil des Feuerwehrbedarfsplans um.  Foto: Klaus Stäck

Den Feuerwehrbedarfsplan, der eine Richtschnur für die Beschaffung der kommenden Jahre darstellt, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Und er beschloss auch gleich, einen ersten konkreten Schritt umzusetzen. Denn in dem Plan ist ein Hauptziel die Erneuerung des völlig überalterten Fahrzeugparks bei den Wehren aller fünf Ortsteile mit einem Altersdurchschnitt von zusammen rund 33 Jahren.

Das älteste noch im Dienst befindliche Feuerwehrauto bei einer Ortsteilwehr ist ein Tragspritzenfahrzeug, das bereits 48 Jahre auf dem Buckel hat. Nun soll die Freiwillige Feuerwehr im Kernort Gaukönigshofen ein fabrikneues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 erhalten. Diese Wehr musste sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder mit gebraucht gekauften Fahrzeugen über die Runden helfen. Das jetzige Löschgruppenfahrzeug LF 16 mit Baujahr 1984 gehört auch in diese Kategorie.

Kosten: rund 350 000 Euro

Die Ausschreibung für das neue Auto soll nun in die Wege geleitet werden, beschloss der Gemeinderat. Nach heutigem Stand ist mit Anschaffungskosten von rund 350 000 Euro zu rechnen. Von dem größeren HLF 20, das auch mehr Löschwasser mitführen würde, wurde abgesehen. Denn für einen Ort dieser Größenordnung gäbe es laut Regierung von Unterfranken keine staatlichen Zuschüsse, berichtete Bürgermeister Johannes Menth gegenüber dieser Redaktion.

Wichtig sei für die Wehr in Gaukönigshofen vor allem ein leistungsfähiges Fahrzeug mit Ausrüstung für die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Dies könne mit dem HLF 10 erfüllt werden. Die Beschaffung sei mit der Wehrführung abgestimmt worden, betonte Menth. Eingebunden waren die Kommandanten der Ortswehren, sowie der Feuerwehrausschuss des Gemeinderats  auch in die Erstellung des Bedarfsplans. Ein Fachbüro hatte dafür systematisch eine Risiko- und Gefährdungsanalyse vorgenommen und den Ist-Zustand in den einzelnen Wehren hinsichtlich Personal, Unterkunft und Geräteausstattung ermittelt. Aus den gewonnenen Daten wurde dann der Bedarf ermittelt. 

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