Rottendorf

Faire Rosen in Rottendorf

Die Steuerungsgruppe Fair Trade Town Rottendorf beteiligt sich vom 6. bis 14. März an der fairen Rosenaktion der Organisation Fairtrade.

Für Entwicklungsländer spielt die Blumen- und Pflanzenindustrie eine immer bedeutendere Rolle. Sie bringt dringend benötigte Devisen ins Land und bietet tausenden Menschen einen Arbeitsplatz. Frauen machen ungefähr die Hälfte der Beschäftigten auf Blumen- und Pflanzenfarmen aus. Sie sind als Pflückerinnen oder in den Verpackungshallen tätig. Viele sind alleinerziehend, ihr Bildungsstand ist meist niedrig. Oft kennen sie ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen nicht. Niedrige Löhne und mangelnde Arbeitssicherheit verschlechtern die Situation. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Steuerungsgruppe hervor.

Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Dazu gehören feste Arbeitsverträge, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Mutterschutz, klare Arbeitszeitregelungen sowie Schutzkleidung und Trainings zum sicheren Umgang mit Chemikalien. Fairtrade-Farmen sind verpflichtet, einen landes- oder sektorspezifischen Mindestlohn/Tariflohn zu zahlen und diesen kontinuierlich zu erhöhen. Für die Farmen gelten außerdem strenge Umweltkriterien.

Die Steuerungsgruppe Fair Trade Town Rottendorf möchte sich deswegen an der fairen Rosenaktion beteiligen. Interessenten finden einen Aufsteller (somit auch streng kontaktlos) mit fairen Rosen zum Mitnehmen an folgenden Tagen an den folgenden Orten:

Samstag, 6. März: Weltladen (9 bis 11 Uhr); Sonntag, 7. März: Friedenskirche (nach dem Gottesdienst ab 10.45 Uhr); Montag, 8. März: Friedenskirche beim Friedensgebet (18.30 bis 19 Uhr); Samstag, 13. März: Bauernmarkt/Weltladen (9 bis 12 Uhr); Sonntag, 14. März, Kirche St. Vitus (nach dem Gottesdienst ab 10.45 Uhr)

Im Aufsteller wird es faire Rosen zum Mitnehmen geben, die in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Blumenladen „Wunschblume“ geliefert werden. Die Kosten übernimmt die Steuerungsgruppe, weshalb um eine Spende zur Unterstützung des fairen Gedankens gebeten wird. Eventuelle Überschüsse kommen einem fairen Projekt zugute, endet die Mitteilung.

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