Würzburg

Fatale Entscheidung: Rehkitz im Wald gefunden und mitgenommen

Eine Spaziergängerin hat im Wald einen jungen Rehbock gefunden und mit nach Hause genommen. Nun wird der Kleine mit der Flasche aufgepäppelt - und die Polizei ermittelt.
Dieses inzwischen etwa zwei Wochen alte Rehkitz wurde von einer Passantin mit nach Hause genommen. Nun wird der kleine Rehbock vom Jagdpächter mit der Flasche aufgezogen.
Dieses inzwischen etwa zwei Wochen alte Rehkitz wurde von einer Passantin mit nach Hause genommen. Nun wird der kleine Rehbock vom Jagdpächter mit der Flasche aufgezogen. Foto: Herbert Ehehalt
Jedes Jahr im Frühling wiederholt sich der Fall, dass Spaziergänger im Wald vermeintliche Findeltiere finden und mit nach Hause nehmen. Was oftmals gut gemeint ist, hat dennoch fatale Folgen. Nun ist es im Landkreis Würzburg wieder passiert: Eine Passantin fand in freier Natur ein wenige Tage altes, vermeintlich von der Geiß verlassenes Rehkitz. Sie nahm es, eingewickelt in einer Hundedecke, mit zu sich nach Hause. Ihren Fund machte sie, ähnlich wie bei entlaufenen Haustieren, auf Plakaten öffentlich. Spaziergänger, die den Hinweis mit Angabe einer Telefonnummer registrierten, informierten die Polizei.
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