Altertheim

Ferienprogramm Altertheim: Hüttenbau trotz Corona

Bürgermeister Bernd Korbmann (links) machte sich selbst ein Bild von den Fortschritten beim Hüttenbau als Ferienprogramm für Altertheimer Kinder. Mit im Bild: der Verantwortliche Sebastian Landeck.
Foto: Matthias Ernst | Bürgermeister Bernd Korbmann (links) machte sich selbst ein Bild von den Fortschritten beim Hüttenbau als Ferienprogramm für Altertheimer Kinder. Mit im Bild: der Verantwortliche Sebastian Landeck.

Während bei den Mädels schon die Vorhänge in den Fenstern hingen und man an die Innengestaltung der Holzhütte gehen konnte, hämmerten die Jungs noch fleißig an der Außenkonstruktion ihrer Hütte. Es ist wieder Ferienprogramm. Nach der Premiere im vergangenen Jahr wollte man in der Gemeinde unbedingt eine Fortsetzung. Doch in Zeiten von Corona ist das keine Selbstverständlichkeit. Schon früh hatte man seitens der Gemeinde und auch vom Betreuerteam beschlossen, wenn irgendwie möglich, diese Freizeitbeschäftigung für Kinder in den Sommerferien anzubieten.

Also plante der verantwortliche Jugendbetreuer Sebastian Landeck mehrere Varianten. Die mussten mehrmals überarbeitet werden, die Vorgaben des Jugendamtes und des Landratsamtes änderten sich ständig. Trotzdem, lobt Landeck, war man bei den Behörden immer bemüht, zu unterstützen, wo immer möglich und nicht zu verhindern.

Feste Gruppen und Werkzeug von Zuhause

So wurden für die 17 Kinder in Altertheim, die am Hüttenbau teilnehmen wollten, ein Hygienekonzept ausgearbeitet, das vor allem feste Gruppen vorsieht. Werkzeug musste sowieso von Zuhause mitgebracht werden. Jeder Hüttenbautrupp hatte eine abgegrenzte Parzelle, ein Wechsel war nicht möglich. Aber die sonst übliche Schlafnacht zum Abschluss musste genauso entfallen, wie gemeinsame Aktionen im Ort. Doch auf der Wiese neben der Mehrzweckhalle in Unteraltertheim kam trotzdem keine Langeweile auf, wovon sich auch Bürgermeister Bernd Korbmann überzeugte.

Er war begeistert von der Stabilität der Holzhütten und der Kreativität der Bautrupps, die jede Hütte individuell gestalteten. "Du Bernd, im nächsten Jahr wollen wir eine doppelstöckige Hütte bauen", verriet ihm ein Junge und nach einem kurzen Blick von Korbmann zu Landeck war schnell klar, auch im kommenden Jahr will die Gemeinde wieder ein Ferienhüttendorf anbieten. Die Begeisterung der Kinder ist einfach überzeugend.

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