Röttingen

Flexibilität für Häuslebauer im "Kapellenberg"

Im Baugebiet "Kapellenberg" sind auf einer Fläche von 2,96 Hektar 27 neue Bauplätze angedacht. Anja Hein vom Planungsbüro arc.grün stellte den aktuellen Planungsstand in der Stadtratssitzung vor. Demnach haben die Grundstücke unterhalb vom Käppele in wunderbarer Lage eine Größe von 406 bis 715 Quadratmetern.

Um den künftigen Häuslebauern viel Flexibilität zu ermöglichen, sind eine offene Bauweise und die Wahl für zahlreiche Dachformen vorgesehen. Für eine Wohneinheit sind zwei Stellplätze eingeplant. Die Straßenbreite inklusive Gehsteig beträgt 6,50 Meter, die beiden Seitenstraßen fünf Meter. Am Ende der Erschließungsstraße befindet sich ein großer Wendehammer. Nicht vorgesehen sind Steingärten.

Ob für die Wasserversorgung noch eine Druckerhöhungsanlage notwendig ist, muss noch endgültig geklärt werden. Die Abwasserbeseitigung soll über ein Trennsystem erfolgen. Durch den Bau eines Entlastungskanals zur Rippach würde es von der bestehenden Mischwasserkanalisation abgetrennt und die Ortskanalisation entlastet werden, ebenso das Regenrückhaltebecken.

Der Großteil der vorhandenen Hecken wird laut Hein weiter Bestand haben, was Erich Mitnacht zu denken gibt, werden doch viele Anwohner vom bestehenden Verbindungsweg einen Zugang suchen.

Nach kurzer Beratung billigte der Rat die Vorentwürfe mit Planzeichnungen zur 6. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Röttingen und zum Bebauungsplan "Kapellenberg" sowie die  Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange am Verfahren frühzeitig zu beteiligen und die Auslegung.

Teilausbau der Untergasse

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde der beabsichtigte Teilausbau der Untergasse. Der Ausbau schließt unmittelbar an den bereits erfolgten Teilausbau bis zu der kürzlich erneuerten Mühlbachbrücke und Hausnummer 25. Die Fahrbahn und Seitenflächen, vor allem im Kreuzungsbereich, befinden sich in einem extrem schlechten baulichen Zustand. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Gestaltung und Aufstellung des gesamten Verkehrsraums zeitgemäß und optisch ansprechender zu überplanen. 

Bei den Straßenbauarbeiten sollen auch die Trinkwasserleitung komplett erneuert und die schadhaften Hausanschlüsse saniert werden. Aufgrund der begrenzten Breite des Verkehrsraumes und der direkt angrenzenden Bebauung auf beiden Seiten sind keine größeren Änderungen an den vorhandenen Ausbaubreiten möglich.

Gestaltungsplaner Schlicht & Lamprecht hat die von der Regierung von Unterfranken gewünschten zwei Bäume in einem Kurvenbereich (Hausnummer 19) eingeplant. Für Burkhard Ort bedeutet dies in der sehr stark frequentierten Untergasse wegen der fehlenden Einsicht ein hohes Gefahrenpotenzial. Die Fahrbahn hat bei überfahrbahren Entwässerungsrinnen eine Breite von rund fünf Metern.

Sicherheit für Fußgänger

Architekt Stefan Schlicht rechtfertigte den Plan mit den Worten, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, vor allem aber die der Fußgänger deutlich erhöhe. Eine endgültige Klärung sollte bei einem möglichen Ortstermin mit der Regierung erfolgen. Mit einem Anlieger müssen ebenfalls noch Gespräche wegen Grundstückverlauf geführt werden. Der Beschluss des Gremiums umfasste auch, den Plan und die Förderantragstellung bei der Regierung von Unterfranken einzureichen.

Der Dorfmittelpunkt von Strüth soll eine Aufwertung erhalten. Im Bereich um die alte Schmiede soll gemäß eines Förderantrags ein Kneipp-/Wasserbecken installiert werden. Zwei aufgefundene große, alte Landesgrenzsteine sollen ebenfalls, evtl. als Sitzgelegenheit, mit einbezogen werden.

Zunächst zurückgestellt wird eine mögliche virtuelle Stadtführung durch Röttingen. Zu viele offene Fragen müssen für das rund 6200 Euro umfassende Projekt geklärt werden.

Wie den Röttinger Vereinen generell, genehmigte der Stadtrat dem Turn- und Sportverein einen zehnprozentigen Zuschuss für seinen Vereinsheimumbau mit Kosten von insgesamt gut 60 000 Euro. Für die Sanierung der im Vereinsheim integrierten städtischen Trafostation gibt es pauschal 1500 Euro.

Bei der Baumaßnahme "Sanierung Alte Schule" sind Aushubmaterialien angefallen. Für diese müssen Kosten von insgesamt rund 51 000 Euro zur Entsorgung des Materials aufgebracht werden.

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