Ochsenfurt

Frauen aus Südseestaat Vanuatu gestalten den Weltgebetstag 2021

„Worauf bauen wir?“, Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?“ – Das Motto des Weltgebetstages 2021 hat angesichts der weiterhin bestehenden weltweiten Pandemie eine ganz neue Aktualität gewonnen, meint der Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Sankt Andreas Ochsenfurt in einer Pressemitteilung. Und er findet trotz Corona statt – wenn auch wahrscheinlich anders als sonst.

Aber gerade in Zeiten der Pandemie sei Frauensolidarität gefragter denn je, meint der Frauenbund. Am ersten Freitag im März feiern jedes Jahr christliche Frauen auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Der Zweigverein des KDFB Ochsenfurt und die Frauen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde laden am Weltgebetstag, 5. März, um 19 Uhr zum ökumenischen Frauengottesdienst in die Pfarrkirche Sankt Andreas ein. Jedes Jahr steht ein anderes Land unter Berücksichtigung der Situation der dort lebenden Frauen im Mittelpunkt.

Höchste Sprachendichte der Welt

Vorbereitet haben den Gottesdienst in diesem Jahr christliche Frauen von den 83 Inseln des Südseestaates Vanuatu. Die Menschen dort standen viele Jahre an erster Stelle des weltweiten Glücksindex. Aber: Das exotische Paradies zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln ist gleichzeitig weltweit das am stärksten von Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels bedrohte Land.

Vanuatu ist mit 292 000 Einwohnern ein kleiner Inselstaat im Südpazifik, der 83 Inseln umfasst und sich über eine Länge von 1300 Kilometern erstreckt. Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist die Hafenstadt Port Vila auf der Insel Efate. Vanuatu hat mit 110 Sprachen die höchste Sprachendichte der Welt.

Ein großes gesellschaftliches Problem ist die Gewalt gegen Frauen, die allgegenwärtig ist. Über die Hälfte hat schon Gewalterfahrungen in einer Partnerschaft gemacht. Im Mittelpunkt des Weltgebetstages aus Vanuatu steht der Bibeltext aus dem Matthäusevangelium Kapitel 7, 24 bis 27 mit dem Gleichnis "Vom klugen und vom törichten Hausbau", heißt es in der Pressemitteilung.

Mit ihrem Gottesdienst, der unter dem Leitmotto "Worauf bauen wir?" steht, wollen die Frauen aus Vanuatu dazu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollten. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus.

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