Eibelstadt

Freizeittipp, nicht nur für die Pfingstferien

Fahrradfahren in luftiger Höhe? Im Hochseilgarten „Frankenturm“ ist‘s möglich und Landrat Thomas Eberth (Dritter von rechts) testete die Attraktion begeistert. Bürgermeister Markus Schenk (Zweiter von rechts) wagte sich ebenso in die Seile wie Michael Dröse, Wirtschaftsförderer des Landkreises Würzburg (rechts). „Frankenturm“-Inhaber Carmen Schuppe-Michel (Zweiter von links) und Gunter Schuppe (links) wiesen ihre Besucher in die Sicherheitsmaßnahmen ein und freuten sich an deren Kletterspaß.
Fahrradfahren in luftiger Höhe? Im Hochseilgarten „Frankenturm“ ist‘s möglich und Landrat Thomas Eberth (Dritter von rechts) testete die Attraktion begeistert. Bürgermeister Markus Schenk (Zweiter von rechts) wagte sich ebenso in die Seile wie Michael Dröse, Wirtschaftsförderer des Landkreises Würzburg (rechts). „Frankenturm“-Inhaber Carmen Schuppe-Michel (Zweiter von links) und Gunter Schuppe (links) wiesen ihre Besucher in die Sicherheitsmaßnahmen ein und freuten sich an deren Kletterspaß. Foto: Dagmar Hofmann

Vom 16. März bis 11. Mai musste der Hochseilgarten „Frankenturm“ in Eibelstadt – wie alle Freizeiteinrichtungen in Bayern – Coronabedingt eine Zwangspause einlegen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Dessen Betreiber Carmen Schuppe-Michel und Gunter Schuppe traf dies hart. Die Gymnasiallehrerin und der Erlebnispädagoge hatten erst im vergangenen Herbst den „Frankenturm“ eröffnet und sich damit den Traum von der Selbständigkeit erfüllt. Der Hochseilgarten wurde nach einem Baukastensystem erstellt, das weltweit vertrieben wird.

In Eibelstadt steht die größte Flächen-Variante. Dass die Betreiber dabei kräftig investiert haben, wird beim Besuch des Hochseilgartens deutlich: Neben dem „Frankenturm“ mit zwei Kletter-Plattformen in fünf und zehn Metern Höhe gibt es einen Imbiss und eine Strandlounge zum Entspannen, inklusive der erforderlichen sanitären Einrichtungen. Lager und Büro vervollständigen die Anlage.

Neustart nach Corona

Vorerst gilt es, mit dem zweiten Neustart das Gelände am Radweg Würzburg-Ochsenfurt zu beleben. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen: Die vom Ordnungsamt vorgegebenen Corona-Auflagen wurden erfüllt, nahe liegende Parkplätze sorgen dafür, dass der „Frankenturm“ mit dem Auto zu erreichen ist. Fahrradständer und acht E-Bike-Stationen auf dem Gelände erfreuen das Radlerherz.

Mit mehr als 60 Stationen auf zwei Ebenen wird Kletterspaß für jeden Schwierigkeitsgrad angeboten. In luftiger Höhe kann sogar geradelt werden, auch rudern und Bobby-Car-Fahren sind möglich. Eine Besonderheit des „Frankenturms“ ist, dass kein fester Parcours vorgegeben ist, sondern jeder Kletterer seine ganz persönliche Route auswählen kann. So sind auch individuelle Pausen möglich.

Landrat Thomas Eberth zeigte sich beim Ortstermin beeindruckt vom Eibelstadter Hochseilgarten: „Das Ehepaar Schuppe-Michel hat hier Großartiges auf die Beine gestellt. Solch mutige Menschen im Landkreis Würzburg zu wissen, freut mich sehr.“

Neue Werbekonzepte gefragt

Carmen Schuppe-Michel erklärt, warum sie und ihr Mann in Sachen Marketing in diesem Jahr neue Wege beschreiten müssen: „Teamtrainings, Firmenereignisse und Gruppenveranstaltungen sind aktuell noch nicht möglich. Deshalb konzentrieren wir uns zurzeit darauf, die Laufkundschaft zu erhöhen und über gezielte Werbemaßnahmen auf uns aufmerksam zu machen.“ Dazu gehören die Hinweisschilder am vorbeiführenden Radweg ebenso wie die Kontaktaufnahme zu Vereinen und Feuerwehren, um Trainings und Kletterspaß in Kleingruppen anzubieten, heißt es weiter in der Mitteilung.

Auch Einzelcoachings seien möglich, sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Weiter gibt es Angebote für Menschen mit Handicap und eine Kooperation mit Arztpraxen zur gemeinsamen Gesundheitsfürsorge steht in den Startlöchern. Michael Dröse, Wirtschaftsförderer des Landkreises Würzburg, sicherte zu, sich unterstützend über weitere Werbekonzepte zu informieren.

Auch für außergewöhnliche Ereignisse hat das Ehepaar schon Ideen: Lesungen auf den beleuchtbaren Plattformen sind ebenso in Planung wie Nachtklettern und Live-Konzerte. „Die Künstlerszene leidet aktuell, weil Indoor-Spielstätten noch nicht im gewohnten Rahmen genutzt werden können. Mit unserem Outdoor-Angebot können wir den Künstlern eine Alternative bieten, unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregelungen.

Bürgermeister Markus Schenk ist froh, dass sich das Ehepaar Schuppe-Michel mit seinem „Frankenturm“ nach längerer Standortsuche in Eibelstadt angesiedelt hat: „Wir haben in Eibelstadt schon einige Attraktionen mit dem terroir f, unseren Weinbergen und der historischen Altstadt. Jetzt kam der „Frankenturm“ hinzu und im Herbst soll die Mainlände eröffnet werden. Dort am Eibelstadter Mainufer entsteht ein Erlebnis- und Naherholungsgelände – all diese Angebote möchten wir dann touristisch miteinander verknüpfen.“

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