VEITSHÖCHHEIM

Fußwallfahrt nach Retzbach

Versammelte Mannschaft:Rund 160 Soldaten, Zivilangestellte und Freunde der Katholischen Militärseelsorge nahmen teil an der diesjährigen Fußwallfahrt nach Retzbach zur Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“.
Foto: Daniel Janus | Versammelte Mannschaft:Rund 160 Soldaten, Zivilangestellte und Freunde der Katholischen Militärseelsorge nahmen teil an der diesjährigen Fußwallfahrt nach Retzbach zur Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“.

„Die Psalmen als Wegbegleiter“ war das Motto der diesjährigen Fußwallfahrt nach Retzbach. Zum 15. Mal trafen sich dafür rund 160 Soldaten, Zivilangestellte und Freunde der Katholischen Militärseelsorge am Kreuz des Hubschrauberlandeplatz in der Balthasar-Neumann-Kaserne Veitshöchheim.

Organisiert wurde die Fußwallfahrt vom katholischen Militärpfarrer Martin Klein, der die Gruppe nach Retzbach zur Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“ führte. Jüngste Teilnehmerin war die kleine Mia Sophie mit nur acht Monaten, die von ihrer Mutter ganzen Tag gefahren oder getragen wurde.

„Der Wallfahrtstag ist eine Gelegenheit, sich zu fragen, wozu wir berufen sind.“
Martin Klein, Militärpfarrer in Veitshöchheim

Am Kreuz des Hubschrauberlandeplatzes stimmte das Bläserquintett des Heeresmusikkorps 12 die versammelten Teilnehmer auf die bevorstehende Wallfahrt ein.

„Der Wallfahrtstag ist eine Gelegenheit, sich sowohl symbolisch als auch innerlich auf den Weg zu machen und zu fragen, wozu wir eigentlich berufen sind“, betonte Militärpfarrer Martin Klein. Jeder Mensch sei etwas Besonderes und ist dazu aufgerufen, etwas Besonderes für andere zu sein. „Die Kirche Gottes ist kein Haus aus Stein, das sind wir Menschen“, unterstrich der Standortpfarrer.

Unterwegs wurde an mehreren Stationen gebetet, gesungen und auch an eine kleine Stärkung für die Teilnehmer war gedacht.

Nach rund vier Stunden Wanderung kamen die Wallfahrer schließlich in Retzbach an. „Nicht nur das Nachdenken über uns und unser Leben, auch die Möglichkeit, mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, macht eine Fußwallfahrt aus“, so Martin Klein.

Kurz nach der Ankunft in der Wallfahrtskirche gab es dann noch einen feierlichen Abschlussgottesdienst.

Danach konnten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Mittagessen im Kolpingsaal noch mal für die Rückreise stärken.

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