Würzburg

Gelungenes Adventskonzert

Der Valentin-Becker-Chor gab ein gelungenes Adventskonzert in der ausverkauften Pfarrkirche St. Peter und Paul.
Foto: Thomas Stadler | Der Valentin-Becker-Chor gab ein gelungenes Adventskonzert in der ausverkauften Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Am zweiten Adventssonntag veranstaltete der Valentin-Becker-Chor sein alljährliches Adventskonzert. In der restlos ausverkauften Pfarrkirche St. Peter und Paul bescherte der Chor seinen Zuhörern ein weit gespanntes Programm, bei dem auch das Publikum mit einbezogen wurde.

Den Kirchenraum erfüllt

Begonnen wurde der Spätnachmittag mit der traditionellen Vespereröffnung „Domine, ad adiuvandum me festina“, RV 593 von Antonio Vivaldi, bei der Solisten, Orchester und Chor ihr solides Können unter Beweis stellten. Stefanie Wagner füllte mit ihrem klaren, hellen Sopran mühelos den Kirchenraum und bildete zusammen mit Sebastian Ferenz (Altus), Stefan Schneider (Tenor) und Elias Wolf (Bass) den zweiten Chor, der das achtstimmige Werk zusammen mit dem Valentin-Becker-Chor schwungvoll erklingen ließ. Die Uraufführung eines Werkes von Rudolf W. Haidu, dem künstlerischen Leiter des Valentin-Becker-Chors, die ebenfalls doppelchörige Motette „Ex Sion species“, wurde von den Zuhörern mit minutenlangem Applaus honoriert. Der Chor zeigte hier unter der sensiblen Führung des Chorleiters eine beachtliche Leistung im Mit- und Gegeneinander der eigenständig angelegten Stimmen mit dem durch die Solisten gebildeten zweiten Chor.

Einfühlsame Sopranstimme

Einen Höhepunkt des Konzerts bildete die Suite für Cellosolo G-Dur, BWV 1007 von Johann Sebastian Bach, fein ausgewogen dargeboten von Ingmar Escher. Weitere Glanzpunkte vermochten auch die Solisten zu setzen bei Bachs „Nun komm, der Heiden Heiland“. Stefanie Wagner verstand es, mit ihrer einfühlsamen Sopranstimme bei „Öffne dich, mein ganzes Herze“ die gebannt lauschenden Zuhörer zu berühren. Der Tenor Stefan Schneider beeindruckte bei seinen beiden Arien „Der Heiland ist gekommen“ und „Komm, Jesu, komm zu deiner Kirche“ mit seiner kraftvollen und doch auch immer wieder sensiblen Interpretation. Und auch Elias Wolf zog das Publikum bei „Siehe, ich stehe vor der Tür“ mit seiner ausdrucksstarken Bassstimme in seinen Bann.

Moderne Stücke

Eine Überraschung bot der letzte Programmpunkt. Mit „O come, all ye faithful“ zeigte der Chor zusammen mit den Solisten, dass er nicht nur klassische Chormusik meistern kann, sondern die Zuhörerschaft auch mit modernen, rhythmisch lässig vorgetragenen Stücken mitzureißen versteht. Ein insgesamt gelungenes Konzert, das die begeisterten Zuhörer mit langanhaltendem Applaus belohnten.

Von: Christian Klotzky, Valentin-Becker-Chor Würzburg

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