Gemeindeflur ist „bombensicher“

Während man im südlichen Landkreis, in Giebelstadt, noch nicht genau weiß, welche Altlasten des Zweiten Weltkrieges im Untergrund schlummern und wer für die Beseitigung zahlt, hat man im Norden bereits Gewissheit.
Hier lauert nichts mehr im Untergrund: Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth mit einem Luftbild aus dem September 1945. Es zeigt die Lage der Munitionsbunker im Kürnacher Wald. In einem der gesprengten und endgültig geräumten Bunker steht der Bürgermeister.
Foto: Ernst Lauterbach | Hier lauert nichts mehr im Untergrund: Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth mit einem Luftbild aus dem September 1945. Es zeigt die Lage der Munitionsbunker im Kürnacher Wald. In einem der gesprengten und endgültig geräumten Bunker steht der Bürgermeister.

Dort sind alle Kampfmittelräumer abgerückt, die Kürnacher Flur ist „bombensicher“. „Aus unser Sicht ist das Thema erledigt“, sagt Bürgermeister Thomas Eberth. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich nahe des Gutes Seligenstadt ein Flugplatz. Dort waren Jäger stationiert, der Platz zählte zur Schweinfurter Verteidigungslinie, erzählt der Bürgermeister. Nicht weit davon, in einem Wald auf Kürnacher Gemarkung, waren fünf Bunker angelegt, in denen Munition und Material gelagert wurden. Kurz vor der Eroberung Kürnachs durch amerikanische Truppen am 6. April 1945 wurden die Bunker von den ...

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