Neubrunn

Gemeinde Neubrunn bezuschusst 365-Euro-Ticket für Schüler

Das Bild zeigt die Ortsdurchfahrt durch Böttigheim, für die eine Ausweitung der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beantragt wird.
Foto: Andrea Kemmer | Das Bild zeigt die Ortsdurchfahrt durch Böttigheim, für die eine Ausweitung der Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beantragt wird.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt:

Zum Jahreswechsel gaben die beiden Feuerwehren bekannt, welche Beschaffungen im laufenden Jahr anstehen. Das Verbrauchsmaterial und defekte Geräte wie Strahlrohre, Schläuche, Tauchpumpe, Handschuhe oder Regenjacken wurden bereits ausgeschrieben. Drei Angebote gingen bei der Verwaltung ein. Den Auftrag erhält die Firma Metzler Feuerschutz aus Waldbüttelbrunn.

Das Kommunalunternehmen teilte mit, dass es für Schüler und Azubis im Landkreis, welche aus der Schulwegkostenfreiheit fallen, weitere Vergünstigungen bei den Tickets für Bus und Bahn geben soll. So ist geplant, ein 365-Euro-Ticket einzuführen, das dem Semesterticket angeglichen wird. Dieses Ticket wird mit je 100 Euro durch die Wohnortgemeinde und den Landkreis bezuschusst, so dass der Schüler oder Azubi noch 165 Euro für ein ganzes Jahr bezahlen muss. Dieses Ticket kann 365 Tage im Jahr genutzt werden, also auch an den Wochenenden und in den Ferien. Außerdem ist es nicht streckengebunden. Der Gemeinderat beschloss, das 365-Tage-Ticket mit 100 Euro zu bezuschussen und somit die Jugend zu unterstützen.

120 Fahrzeuge fahren in der Stunde auf Kreisstraße durch Böttigheim

Im Bereich des Kindergartens Böttigheim wurde die Geschwindigkeit im Jahr 2018 auf 30 km/h beschränkt. Die Geschwindigkeitsreduzierung dient dem Schutz der Kinder und Eltern, welche sich im Bereich der Einrichtung bewegen. Im weiteren Verlauf der Ortsdurchfahrt liegen das Rathaus mit Bäckereiverkaufsstelle und die Bushaltestellen. Die durch Böttigheim führende Kreisstraße ist die Verbindung zwischen den Wirtschaftsstandorten Wertheim und Tauberbischofsheim und zudem die Umleitungs- und Ausweichstrecke zwischen der A 81 und der A 3.

Die Überwachung des fließenden Verkehrs im Bereich der Frankenlandstraße zeigt, dass  mindestens 120 Fahrzeuge in der Stunde auf der Kreisstraße durch die Ortschaft fahren. Die Querung der Fahrbahn ist aufgrund des nicht unerheblichen Verkehrsaufkommens nicht einfach. Zur Entschärfung der bestehenden Gefährdungspotentiale erachtet der Gemeinderat eine Ausweitung der bestehenden Geschwindigkeitsreduzierung in der Frankenlandstraße für sinnvoll.

Zielführend wäre eine Ausweitung der Geschwindigkeitsreduzierung bis zur Einmündung der Langgasse in die Frankenlandstraße. Der Gemeinderat beschloss, da es sich bei der Frankenlandstraße um eine Kreisstraße handelt, einen entsprechenden Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung bei der zuständigen unteren Verkehrsbehörde zu stellen.

Bürger-App mit Kanälen für Vereine

Der Markt Neubrunn nutzt aktuell eine Bürger-App (Heimat 24), um auf einem weiteren Weg die Bürgerinnen und Bürger schnell mit aktuellen Hinweisen und Meldungen zu informieren. Der Vertrag läuft demnächst aus. Der Marktgemeinderat hat sich daher verschiedene Bürger-Apps angeschaut und sich dann mit den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt geeinigt, die Bürger-App der Firma P-Serv.de aus Burgsinn einzuführen.

Diese ist sehr flexibel und kann auch Kanäle für die Vereine anbieten, damit diese ihre Veranstaltungen und Vereinsnachrichten veröffentlichen können. Zusätzlich sind noch weitere Funktionen und Kanäle verfügbar. Die App soll den Namen Markt Neubrunn tragen und beide Wappen im Icon enthalten.

Der Gemeinde wurde der beabsichtigte Abbruch einer Scheune angezeigt. Die Mauerschiebe der Scheune soll zur Wenkheimer Straße hin in einer Höhe von zwei Metern als Mauereinfassung stehen bleiben. Der Gemeinderat nahm den Antrag zur Kenntnis.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass im Rahmen der Dorfmauersanierung im Bereich des Übergangs von der Dorfmauer zu einer bestehenden Wand und zu einem bestehenden Gebäude eine Blechabdeckung notwendig ist. Der Bürgermeister hat die ortsansässige Spenglerei für diese Maßnahme beauftragt.

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