Frickenhausen

Gemeinderatsmitglieder offiziell verabschiedet

Die ehemaligen Mitglieder des Gemeinderats Frickenhausen wurden offiziell verabschiedet. Im Bild (vorne von links): Christian Müller, Thomas Bauswein und Doris Langer, hinten Valentin Beige, Salvatore Trigilia und Bürgermeister Günther Hofmann.
Die ehemaligen Mitglieder des Gemeinderats Frickenhausen wurden offiziell verabschiedet. Im Bild (vorne von links): Christian Müller, Thomas Bauswein und Doris Langer, hinten Valentin Beige, Salvatore Trigilia und Bürgermeister Günther Hofmann. Foto: Klaus Stäck

Die offizielle Verabschiedung der Gemeinderatsmitglieder, deren Amtszeit am 30. April endete, stand am Beginn der jüngsten Sitzung. Dankurkunde und Präsent der Gemeinde Frickenhausen überreichte ihnen Bürgermeister Günther Hofmann.

Als Nachrücker ins Gremium gekommen waren Doris Langer im März 2018, Salvatore Trigilia im September 2017 und Valentin Beige im Mai 2016. Auf jeweils eine volle Sitzungsperiode von 2014 bis 2020 können Thomas Bauswein und Christian Müller zurückblicken. Zwei Perioden von 2008 bis 2020 gehörte Jochen Meintzinger dem Gremium an. Auf die längste Zeit im Gemeinderat zurückblicken kann Helmut Wittiger, der seit 2002 gewähltes Mitglied war. Ihm war zusätzlich eine Medaille für langjähriges Wirken in seinem kommunalen Ehrenamt zugedacht.

In der Sitzung wurden zwei aus der konstituierenden Sitzung übrig gebliebene Punkte erledigt. Seinerzeit wurde beschlossen, dass für den Fall, dass der Bürgermeister und der Stellvertreter gleichzeitig verhindert sein sollten, nicht mehr wie zuvor das älteste Ratsmitglied die Amtsgeschäfte vorübergehend führt. Die weitere Regelung konnte nicht beschlossen werden, weil sie nicht auf der Tagesordnung gestanden hatte.

Entscheidung nach geholt

Auf diesen Umstand hatte der abgewählte Bürgermeister Reiner Laudenbach hingewiesen. Die Entscheidung wurde nun nachgeholt. Demnach übernimmt künftig der Fraktionssprecher der SPD/Freie Wähler die weitere Vertretung. So wurde es mit sieben zu sechs Stimmen beschlossen. Dagegen stimmte die komplette Fraktion CSU/Bürgervereinigung.

Mit dem gleichen Stimmenverhältnis wurde die Geschäftsordnung für den Gemeinderat beschlossen. Reiner Laudenbach bemerkte, dass er gern in die Satzung aufgenommen hätte, dass es nur einen vorberatenden Ausschuss gibt statt mehrerer, wie es in der konstituierendne Sitzung beschlossen wurde Denn gerade die neuen Mitglieder hätten es schwer, weil sie nichts aus dem jeweils anderen Ausschuss erfahren würden. Auch der Bürgermeister hätte es damit leichter. Bürgermeister Hofmann entgegnete, dass es auch die Fraktionen gebe, wo Dinge aus allen Ausschüssen beraten werden könnten. Und es gehe nicht darum, dass er es selbst leichter habe. Es gehe um das Wohl der neuen Ratsmitglieder, für die es ein Vorteil sei, wenn sie in einem Ausschuss mehr Zeit zur Aussprache haben.

Verzögerung bei Feuerwehrhaus

Zusätzlich auf die Tagesordnung  nehmen wollte Hofmann die Vergabe der Innentüren und nneneinrichtung für das neue Feuerwehrhaus. Angebote seien schon eingeholt worden. Nachdem es hierzu aber Gegenstimmen gab, konnte das Thema nicht behandelt werden. Um es auf die Tagesordnung zu setzen, hätte es einen einstimmigen Beschluss gebraucht. Hofmann  bedauerte dies, da nun eine Verzögerung von zwei bis drei Monaten zu erwarten sei.

Beschlossen wurde eine Satzung für die Hausnummerierung. Im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung auch auf deren Festsetzungen  zu achten, war Anliegen von Bürgermeister Hofmann und von Reiner Laudenbach, der einen entsprechenden Querverweis wünschte. Dies wurde aber nicht vollzogen. VG-Kämmerer Schmidt sagte, dass sich die beiden Satzungen nicht widersprechen.

Ausschreibungen laufen

Mehrere Anfragen kamen von der CSU/Bürgervereinigung. Martin Reinhard erkundigte sich nach dem Stand beim kommunalen Förderprogramm für Sanierungen im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung. Dazu führte VG-Kämmerer Schmidt aus, dass die Ausschreibungen laufen, sowohl für die Ausarbeitung des Förderprogramms als auch für die Beratung sanierungswilliger Gebäudeeigentümer durch einen Architekten.

Nach dem Sachstand bei der Schiffsanlegestelle für die "Nixe" fragte Sandra Ulsamer. Hierzu sagte Bürgermeister Hofmann, dass man darüber noch nicht so intensiv nachgedacht habe. Es gebe noch andere Projekte in der Gemeinde. Möglicherweise würde das Thema Schiffsanlegestelle zurückgestellt werden müssen. 

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