Kürnach

Gesperrte Treppe im Gebiet "Neuer Berg" wird erneuert

Die Treppe zwischen den Straßen "Am Sonnenhang" und "an den Hecken" ist bereits seit einigen Jahren gesperrt. Der Gemeinderat beschloss, sie zügig zu erneuern.
Foto: Aurelian Völker | Die Treppe zwischen den Straßen "Am Sonnenhang" und "an den Hecken" ist bereits seit einigen Jahren gesperrt. Der Gemeinderat beschloss, sie zügig zu erneuern.

Nicht nur einige Straßen, sondern auch die Treppe, die die Straßen "Am Sonnenhang" und "An den Hecken" verbindet, wird saniert. Sie ist inzwischen seit über drei Jahren gesperrt. Stadtplaner Heinz Joachim Rehbein stellte dem Gemeinderat den aktuellen Sachstand vor. Bei der Begutachtung der Treppe sei festgestellt worden, dass sie oben deutlich schlimmer ist als unten. Die Möglichkeit, nur den oberen Bereich zu sanieren, fällt aber weg, da der Kanal unter der Treppe ebenfalls erneuert werden muss. "Es besteht sonst die Gefahr, dass er irgendwann zusammenbricht", sagte Rehbein.

Die Podeste der Treppe wiesen teilweise einen Höhenversatz von fünf Zentimetern auf. An den Betonblockstufen gibt es Abplatzungen und Haarrisse. "Die Treppe ist nicht verkehrssicher, es ist absolut richtig, dass sie gesperrt ist", erklärte Rehbein. Die Betonblockstufen seien bei einer Sanierung auch nicht mehr verwendbar.

Zwei Varianten zur Auswahl

Dem Gemeinderat ließ er zwei Möglichkeiten: Die Treppe wieder mit Blockstufen und gepflasterte Podeste zu errichten, also so, wie sie heute ist. Oder eine Stahltreppe mit Gitterrosten. Die Vorteile der Stahltreppe wären eine kürzere Bauzeit, es gäbe keine versiegelte Fläche mehr, einzelne Stufen wären austauschbar. Allerdings gibt es auch Nachteile. Der Pflegeaufwand sei erhöht und bei Eis im Winter sei die Treppe eventuell nicht begehbar. Beide Varianten halten nach Einschätzung von Rehbein circa 50 Jahre.

Alexander Schraml (SPD) sagte, dass die Treppe bereits seit einiger Zeit zu sei und fragte, ob dieses überhaupt notwendig ist. "Das ist ein Verbindungsweg, den die Anwohner gehen, der sollte gemacht werden", sagte Michael Ländner (CSU). Schraml ergänzte, dass die Maßnahme dann aber sofort angegangen werden solle.

Der Gemeinderat entschied sich für Variante 1, die Treppe in ihren ursprünglichen Zustand zu sanieren. Zuzüglich zu den Baunebenkosten fallen Kosten von rund 180 000 Euro für die Treppe und rund 50 000 Euro für den Kanal an. Kerstin Celina (Grüne) schlug vor, recycelten Beton zu verwenden. Wenn dies wirtschaftlich rentabel ist, wird dieser bei der Baumaßnahme zum Einsatz kommen. Diese soll im Herbst ausgeschrieben werden, so dass noch vor dem Winter oder unmittelbar nach dem Winter angefangen werden kann.

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