Gaukönigshofen

Gestaltung von Urnengräbern jetzt geregelt

Eine Diskussion gab es im Gemeinderat um die Frage, wie Urnengräber auf den Friedhöfen in der Gemeinde auszusehen haben. Auf dem Tisch lag ein Vorschlag der Verwaltung, die Friedhofssatzung zu ergänzen. Denn in dieser ist die Gestaltung von Urnengräbern bisher nicht geregelt. Der Vorschlag besagte, dass auf Urnengräbern Blumen, Kreuze, Grabzubehör und Grablichter nicht zulässig sein sollten, außer unmittelbar bei Beisetzungen. Danach müssten sie binnen drei Monaten wieder entfernt werden. Bürgermeister Bernhard Rhein sagte dazu, dass man ja pflegeleichte Urnengräber haben wolle.

Einige Ratsmitglieder konnten dieser Auffassung folgen, andere befanden die vorgeschlagenen Regeln als zu streng und zu weit gehend. So meinte Norbert Roth, dass man wenigstens Grablichter zulassen sollte. Denn die gehörten in der christlichen Kultur zumindest zu bestimmten Zeiten dazu. Bernhard Michel meinte, dass man es sowieso nicht verhindern könnte. Esther Pfeuffer und Johannes Menth bewegte die Frage, wer denn die abgebrannten Lichter entfernen solle, wenn es die Angehörigen nicht selbst tun. Denn es gebe Angehörige von Verstorbenen, die weit weg wohnen und sich nicht um die Grabstätte kümmern können oder wollen.

Jochen Sieber sprach sich für die Schaffung von Rechtssicherheit aus. Auch Anton Hellmuth hielt eine Handhabe für sinnvoll, wollte aber nicht zu streng, sondern nach Ermessen handeln. Auch Norbert Roth bat darum, die Sache gelassener zu sehen. Schließlich wurden einstimmig Regeln für die Gestaltung von Urnengräbern beschlossen. Demnach sind Grabschmuck, Blumen und Grabzubehör unmittelbar bei Beisetzugnen erlaubt, müssen aber nach spätestens drei Monaten wieder abgeräumt sein. Grablichter sollen aber gestattet sein. Für alle Fälle wurde der Passus aufgenommen, wenn die Gestaltung den Vorgaben nicht entspreche, sei die Gemeinde befugt, die Grabstätte abzuräumen.

Alte Lampen durch LED-Leuchten ersetzen

Modernisieren möchte das Überlandwerk Schäftersheim die Straßenbeleuchtung in den Bereichen Mühlstraße, Julius-Echter-Straße und eines Teils vom Nikolausgraben. Dort sollen die uralten Überspannungen entfallen und stattdessen Erdkabel verlegt werden. In diesem Zug ist auch der Ersatz von fünf alten Lampen durch sieben neue LED-Leuchten geplant. Im Gemeinderat gab es Fragen und Diskussionen, warum nicht gleich ein Stück weiter in den Nikolausgraben hinein die Erdverkabelung und die Erneuerung der Beleuchtung fortgeführt werde. Ebenso wurde der Wunsch nach zwei zusätzlichen Lampen geäußert.  Das vorliegende Angebot für die sieben neuen Leuchten wurde angenommen. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf knapp 19 000 Euro. Wegen der gewünschten zwei weiteren Lampen hat sich die Gemeinde inzwischen beim E-Werk erkundigt, wie Verwaltungsleiter Betz auf Anfrage dieser Zeitung sagte. Die Zusatzkosten wären aber unverhältnismäßig hoch. Die Lampen könnten aber bei einem künftigen zweiten Bauabschnitt aufgestellt werden.

Ohne Diskussionen gebilligt wurden die Abschlussrechnungen für die Dr. Werner'sche Spitalstiftung Acholshausen der Jahre 2017 bis 2019. Rechnungsprüfer Wolfgang Mark bestätigte: "Es hat alles gepasst." Verwaltungsleiter Winfried Betz bescheinigte dem Stiftungspfleger Otmar Gumpert eine vorbildliche Kassenführung. Gumpert erhielt einhellige Anerkennung des Gemeinderats für seine Arbeit.

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