Greußenheim

Greußenheim: Bürgermeister-Stellvertreter ist Spitznagel

Die neu gewählten Ratsmitglieder der Gemeinde Greußenheim (von links): Hartmut Keller (CSU/FWG), 2. Bürgermeister Armin Spitznagel (BmG), Bernd Kleinschnitz (BmG) Bürgermeisterin Karin Kuhn (BmG), Elfriede Streitenberger (CSU/FWG) und Matthias Franz (BmG).
Die neu gewählten Ratsmitglieder der Gemeinde Greußenheim (von links): Hartmut Keller (CSU/FWG), 2. Bürgermeister Armin Spitznagel (BmG), Bernd Kleinschnitz (BmG) Bürgermeisterin Karin Kuhn (BmG), Elfriede Streitenberger (CSU/FWG) und Matthias Franz (BmG). Foto: Herbert Ehehalt

Nur noch zwei Gruppierungen sind mit den sieben Mandatsträgern der Bürgermitte Greußenheim (BmG) und fünf der CSU/FWG in Greußenheims Gemeinderat vertreten. Angesichts dieses Mehrheitsverhältnisses zeichnete sich das Ergebnis der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters schon im Vorfeld ab.

Nach der Vereidigung der neuen Ratsmitglieder Matthias Franz (BmG), Hartmut Keller (CSU/FWG), Bernd Kleinschnitz (BmG) und Elfriede Streitenberger (CSU/FWG) durch die im Amt bestätigte Bürgermeisterin Karin Kuhn (BmG) wählte das Gremium Armin Spitznagel zum einzigen Stellvertreter der nach wie vor ehrenamtlichen Rathaus-Chefin.

Mahnend hatte Bürgermeisterin Kuhn zum Auftakt in die neue Periode an das Ratsgremium appelliert, das von den Bürgern bei der Wahl ausgesprochene Vertrauen als Verpflichtung zu sehen. Gleichzeitig verwies sie auch auf die Herausforderung für das neue Gremium, die in der vorangegangenen Periode angestoßenen Projekte zum Abschluss zu bringen. Nachdem hierzu viele Fördermittel akquiriert werden konnten, zeigte sich Kuhn überzeugt, in den zurückliegenden sechs Jahren mit Unterstützung des Gemeinderates alles richtig gemacht zu haben. "Denn ohne auch nur die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Haushalt erahnen zu können, wäre dies künftig sicher nicht mehr möglich", vermutete Kuhn.

Haus der Begegnung in den Startlöchern

Nach der bereits laufenden Sanierung der Geisberghalle stehen die Erweiterung des Kinderhauses und der Bau eines "Hauses der Begegnung" mit fertigen Planungen in den Startlöchern. Als nächstes Projekt auf der Agenda nannte Kuhn die Umsetzung des Mehrgenerationenparks "Obere Mühle". Deshalb forderte die Bürgermeisterin das Gremium auf "voll loszulegen."

Entsprechend schnell fiel nach Vorschlag des bisherigen 2. Bürgermeisters Rainer Troll, nur einen Bürgermeister-Stellvertreter zu benennen, die Entscheidung einstimmig. Zur Wahl standen mit Armin Spitznagel (BmG) und Reinhold Seubert (CSU/FWG) allerdings zwei Kandidaten. Bei 8 zu 5 Stimmen fiel die Entscheidung mehrheitlich zugunsten Spitznagels.

Sitzungen sollen zeitlich begrenzt sein

In der Debatte zur Geschäftsordnung fand unter anderem die Festlegung des zeitlichen Limits der Gemeinderatssitzungen Berücksichtigung. Schon einmal hatte Greußenheims Gemeinderat die gute Absicht, auf vier Stunden zeitlich begrenzte Sitzungen in der Geschäftsordnung verankert. In der Realität wurde diese selbst auferlegte Vorgabe bisher allerdings zumeist weit überschritten. Geschlossene Übereinstimmung bestand innerhalb des Gemeinderates für die Anhebung des Sitzungsgeldes. Dieses wurde je Ratsmitglied von bisher 20 Euro auf 25 Euro erhöht.

Die Beratung der Bürgermeister-Bezüge und der Entschädigung für den Stellvertreter erfolgte in nichtöffentlicher Sitzung. Dies habe VG-Geschäftsleiter Thomas Aufmuth so empfohlen, räumte die Bürgermeisterin auf Nachfrage dieser Redaktion ein. Die erfolgte Beschlussfassung hierzu werde jedoch in der nächsten Sitzung öffentlich gemacht, versicherte Kuhn.

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