Würzburg/Geiselwind

3600 Euro für Panne auf A3: Autofahrer klagt gegen Rechnung

Rauchentwicklung bei einem liegengebliebenen Auto hatte im März 2018 auf der A3 bei Geiselwind für ein Großaufgebot zweier Feuerwehren gesorgt. Jetzt klagt der Fahrer gegen die Rechnung.
Wie viel Feuewehrleute und wie viel Fahrzeuge sind angemessen, wenn ein Pannenfahrzeug raucht? vor dem Würzburger Verwaltungsgericht klagte ein Fahrer gegen die Rechnungen zweier Gemeinden. 
Wie viel Feuewehrleute und wie viel Fahrzeuge sind angemessen, wenn ein Pannenfahrzeug raucht? vor dem Würzburger Verwaltungsgericht klagte ein Fahrer gegen die Rechnungen zweier Gemeinden.  Foto: Paul Zinken, dpa
Mit einem Motorschaden war im März 2018 auf der A3, nahe der Anschlussstelle Geiselwind (Lkr. Kitzingen), ein Auto liegengeblieben. Bei dem Vorfall gegen Mitternacht entwickelte sich starker Rauch an der Baustelle, an der sich der Wagen zum Zeitpunkt der Panne befand. Was dann passierte, sorgte jetzt für eine Klage vor dem Würzburger Verwaltungsgericht. Denn um den Schaden zu beheben, waren über 40 Feuerwehrleute aus Geiselwind und Wiesentheid mit acht Fahrzeugen ausgerückt. Der Autofahrer aus dem Raum Nürnberg erhielt dafür von beiden Kommunen Gebührenbescheide: Für die Inanspruchnahme ihrer Feuerwehren ...