Würzburg

Großer Auflauf und buntes Treiben beim Main-Post-Faschingsempfang

Sehen und gesehen werden - nicht zuletzt darum geht es seit jeher beim Faschingsempfang der Main-Post-Lokalredaktion. Diesmal ging's im Valentinum besonders dicht zu.
Gute Laune auf dem Main-Post-Flur (von links): Redakteurin Sophia Scheder, FWG-Stadtratskandidat Armin Meckel, Jutta Tague und Conny Hofmann.
Foto: Silvia Gralla | Gute Laune auf dem Main-Post-Flur (von links): Redakteurin Sophia Scheder, FWG-Stadtratskandidat Armin Meckel, Jutta Tague und Conny Hofmann.

Er hat seit vielen Jahren Tradition und war in diesem Jahr so gut besucht wie länger nicht: der Faschingsempfang der Lokalredaktion Würzburg am Dienstag im Valentinum. Schon am Vormittag war im Redaktionsflur und im Großraumbüro schnell kaum mehr ein Durchkommen. 

Ein Grund fürs dichte Faschingstreiben dürfte wohl die nahende Kommunalwahl gewesen sein. Alle OB-Bewerber waren vor Ort und immerhin vier Landratskandidaten. Bei der Kostümwahl setzte OB Christian Schuchardt auf Kontinuität und kam wie schon 2019 als Kapitän. Das 18. Jahrhundert hatte offenbar Martin Heilig (Grüne) und Sebastian Roth (Linke) inspiriert, die in barockem Gewand bzw. als Pirat erschienen. Kerstin Westphal (SPD) rief per Kostüm zur Wahl von Frauen auf, Dagmar Dewald (ÖDP) ließ als Zirkusdirektorin erkennen, dass sie gern den Takt vorgibt. Genau hinschauen musste man bei Volker Omert (FWG) – der als Skirennläufer verkleidet hinterm Visier seines Schutzhelmes zunächst kaum zu erkennen war. 

Thomas Eberth hat sich offenbar das große Reinemachen auf die Fahnen geschrieben - der CSU-Landratskandidat kam als Putzfrau, während Grünen-Kandidatin Karen Heußner wie schon ihr Parteifreund Heilig auf die Geschichte setzte und in einem historisch anmutenden Garten-Damenkostüm zum Empfang kam. Als wandelndes Lagerfeuer erschien Christine Haupt-Kreutzer (SPD), Freie-Wähler-Kandidat Felix von Zobel gab als Robin Hood den Rächer der Enterbten. 

Wenn es einen Preis fürs aktuellste Kostüm gäbe, dann hätte ihn zweifellos Ralf Jahn abgestaubt: Der IHK-Chef im Zeichen des Corona-Virus weißbekleidet und mit Mundschutz. Ansteckungsgefahr herrschte im Valentinum über vier Stunden hinweg tatsächlich – aber nur in Sachen guter Laune.

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