Würzburg/Halle

Halle-Prozess: Schuster fordert hartes Urteil für Attentäter

Zwei Menschen kostete der brutale Anschlag auf die Synagoge das Leben. Ab heute steht der Attentäter vor Gericht. Josef Schuster erwartet eine lückenlose Aufarbeitung.
Josef Schuster (v.l.) mit Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 10. Oktober 2019 beim Gedenken an die Toten in Halle.
Josef Schuster (v.l.) mit Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 10. Oktober 2019 beim Gedenken an die Toten in Halle. Foto: Jan Woitas, dpa
Seit Dienstagmittag steht Stephan B. in Magdeburg vor Gericht. Laut Anklage ist der 28-Jährige für einen der schlimmsten antisemitischen Anschläge der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich. Schwer bewaffnet hatte B. versucht, am 9. Oktober, dem Feiertag Jom Kippur, die Synagoge in Halle zu stürmen, um dort möglichst viele Juden zu ermorden.