Würzburg

MP+Bundesverfassungsgericht stoppt Würzburger Justizkritiker

Deutschlands oberste Richter haben einem wortgewaltigen Würzburger Grenzen gezogen. Der Mann hatte auf seinem Internetblog Justizvertreter übel beschimpft.
Justizia musste abwägen: Lange durfte ein Würzburger die Justiz ungestraft attackieren. Das hat sich jetzt geändert.
Foto: Thinkstock | Justizia musste abwägen: Lange durfte ein Würzburger die Justiz ungestraft attackieren. Das hat sich jetzt geändert.

Einen Tag nach der Reform zur wirksameren Bekämpfung von Hass im Internet hat das Bundesverfassungsgericht an einem Würzburger Fall deutlich gemacht: Nicht jede Kritik an Justizvertretern ist durch die Meinungsfreiheit zu entschuldigen.Im Mittelpunkt steht ein Mann, der sich selbst als Opfer einer Verschwörung sieht, weil die Justiz nicht das macht, was er wünscht: Ihm den Umgang mit seiner Tochter zu erzwingen, den seine frühere Lebensgefährtin seit der Geburt der Tochter bis heute verhindert. Seit 17 Jahren kämpft er erfolglos dagegen an – und attackiert öffentlich alle, die er dafür verantwortlich macht.

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