MP+Herrschaft der Narrative: Warum wir verlernt haben zu diskutieren

Die Aufregung um #allesdichtmachen zeigt: In Diskussionen werden fast nur noch Narrative ausgetauscht. Aber was bedeutet das eigentlich? Und wie konnte es so weit kommen?
Eine Behauptung der 'Querdenker' ist, dass wir in einer (Meinungs-)Diktatur leben. Diese Gegendemonstrantin in Würzburg bringt den Schwachpunkt dieses Narrativs auf den Punkt.
Foto: Silvia Gralla | Eine Behauptung der "Querdenker" ist, dass wir in einer (Meinungs-)Diktatur leben. Diese Gegendemonstrantin in Würzburg bringt den Schwachpunkt dieses Narrativs auf den Punkt.

Fühlt es sich nur so an, oder leben wir tatsächlich in einer Zeit, die besonders schnell besonders viele neue Trendwörter hervorbringt? Abgehängte, Cancel Culture, Homeoffice, Gendersternchen, Faktencheck, Meinungskorridor, Narrativ – es ist ein Kommen und Gehen, manche Begriffe verschwinden ebenso schnell, wie sie aufgetaucht sind, andere setzen sich fest. Narrativ, zum Beispiel. Der Begriff ist inzwischen allgegenwärtig. Was bedeutet er überhaupt? Und warum sind Narrative so mächtig geworden?Das Schöne ist, dass sich das Wort sehr gut am praktischen Beispiel erklären lässt.

Weiterlesen mit MP+
MP+ Tagespass
1,99 EUR/einmalig
  • Alle exklusiven MP+-Artikel lesen
  • 24 Stunden gültig
  • Einmalige Zahlung
  • Endet automatisch
MP+ mit ePaper
26,99 EUR/Monat
  • Gedruckte Zeitung digital als ePaper
  • Alle exklusiven MP+-Artikel lesen
  • Gratis News-App
  • Monatlich kündbar
  • 1 Monat kostenlos testen

Für Zeitungs-Abonnenten ab 8,00 EUR/Monat