Würzburg

Hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken: Luftbeobachter fliegen wieder

Aufgrund der Trockenheit hat die Regierung von Unterfranken die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.
Foto: SymbolJulian Stratenschulte, dpa | Aufgrund der Trockenheit hat die Regierung von Unterfranken die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Trockenheit und anhaltend sommerliche Temperaturen sorgen in Unterfranken für eine erhöhte Waldbrandgefahr. Davor warnt die Regierung von Unterfranken in einer Pressemitteilung und kündigt an, dass Waldgebiete im gesamten Regierungsbezirk am Wochenende als vorbeugende Maßnahme aus der Luft beobachtet werden sollen. 

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für diese beiden Tage eine hohe Waldbrandgefahr in fast ganz Unterfranken, heißt es in der Mitteilung. Flächendeckend hohe Gefahr für Unterfranken herrsche am Wochenende zudem nach dem Grasland-Feuerindex, der die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs beschreibt.

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Aufgrund des schönen Wetters sei mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch wird das Risiko eines Waldbrands noch zusätzlich erhöht. Wie es in der Mitteilung heißt, wird die Bevölkerung dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Luftbeobachtung in den Nachmittagsstunden

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten für die sogenannte Westroute von den Flugplätzen Mainbullau (Lkr. Miltenberg) und Hettstadt (Lkr. Würzburg) aus. Für die sogenannte Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt. Zusätzlich achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter. Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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