Würzburg

In Würzburg und Schweinfurt: Run auf die Briefwahl-Unterlagen

Gut 5500 Mandate in Kreisen, Städten und Gemeinden sind am Sonntag in Unterfranken zu vergeben. Die Aussichten für Frauen, Chefposten zu erobern, sind nicht so rosig.
Briefwahl ist noch bis Freitag, 15 Uhr, möglich.
Foto: Nicolas Armer, dpa | Briefwahl ist noch bis Freitag, 15 Uhr, möglich.

Gut 5500 Mandate in Kreisen, Städten und Gemeinden sind bei der Kommunalwahl am Sonntag allein in Unterfranken zu vergeben. Das Interesse ist groß: 35.000 der 103.000 Wahlberechtigten in Würzburg hatten bis Donnerstagmittag Briefwahl beantragt. Bei der vorigen Kommunalwahl wurden im Rathaus 25.000 Briefwähler gezählt.

Ähnlich die Lage in Schweinfurt. Dort wollten bis Donnerstag rund 8200 der rund 39.000 Wahlberechtigten lieber zuhause ihre Kreuze setzen. 2014 gab es hier knapp 6300 Briefwähler. Und wegen der  Corona-Angst könnten die Zahlen überall in Bayern noch steigen: Bis zu diesem Freitag, 15 Uhr, kann man bei den zuständigen Wahlämtern Briefwahl beantragen, in Krankheitsfällen (mit Attest) auch noch am Sonntag.

Besonderes Augenmerk genießen die Oberbürgermeisterwahlen in Würzburg und Schweinfurt. Hier stellen sich die Amtsinhaber Christian Schuchardt (CDU) und Sebastian Remelé (CSU) der Wiederwahl. Bei den Landratswahlen gehen die Amtsinhaber Thomas Bold (CSU, Bad Kissingen), Thomas Habermann (CSU, Rhön-Grabfeld),  Wilhelm Schneider (CSU, Haßberge), Tamara Bischof (Freie Wähler, Kitzingen) und Jens Marco Scherf (Grüne, Miltenberg) als Favoriten ins Rennen. Mehr Spannung verspricht die Wahl im Landkreis Schweinfurt, wo SPD-Amtsinhaber Florian Töpper, seinen überraschenden Wahlsieg von 2012 verteidigen muss. 

Neue Landräte in Würzburg und Main-Spessart

Neue Landräte gibt es Würzburg und Main-Spessart, wo die Amtsinhaber Eberhard Nuß (CSU) und Thomas Schiebel (Freie Wähler) ausscheiden. Die CSU-Kandidaten Thomas Eberth (Würzburg) und Sabine Sitter (Main-Spessart) haben die besten Gewinnchancen, glauben Insider. Sitter wäre erst die zweite Frau an der Spitze eines Landkreises in Unterfranken.

Während anderswo in Bayern mit einem deutlich höheren Frauen-Anteil in den Rathäusern gerechnet wird, fehlt es in der Region vielfach an aussichtsreichen Kandidatinnen. Aktuell "regiert" in den größeren Städten mit Helga Schmidt-Neder (Freie Wähler) in Marktheidenfeld lediglich eine Bürgermeisterin. Sie tritt nicht mehr an. 

Gar kein Name steht in Breitbrunn (Lkr. Haßberge) auf dem Bürgermeister-Stimmzettel. Einen Wahlvorschlag gibt es nicht. Mit Ruth Frank hat sich aber eine Frau bereit erklärt, im Falle ihrer Wahl das Amt anzunehmen.     

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