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Jahresbedarfsplan: Einbahnring am Marktplatz bildet Schwerpunkt

Aufgeschoben: Bis in die alte Apotheke die Gemeindebücherei einzieht, dürfte es noch dauern.
Foto: Christian Ammon | Aufgeschoben: Bis in die alte Apotheke die Gemeindebücherei einzieht, dürfte es noch dauern.

Im Jahresbedarfsplan für die Städtebauförderung des Freistaates sind die Projekte aufgenommen, die mit Hilfe einer Förderung umgesetzt werden sollen. Bürgermeister Bernhard Weidner bezeichnete den Plan als "Wunschliste des Gemeinderats". Diese müsse nicht umgesetzt werden. Vorhaben, die hier nicht auftauchen, erhalten jedoch auch keine 60-prozentige Förderung des Freistaates. Die Synagoge taucht hier nicht auf. Auf Nachfrage aus Reihen der Fraktion IGU-RL erklärte er, dass hier mit dem Landesdenkmalamt ein anderer Geldgeber zur Verfügung stehe. Für die beauftragte Machbarkeitsstudie gebe es eine 80-prozentige Förderung.

In dem eher sparsam gestalteten Jahresbedarfsplan für das kommende Jahr bildet der Einbahnring am Marktplatz den Schwerpunkt. Es sind in erster Linie Gelder für den Abbruch von Häusern in der Niederhoferstraße, wie etwa der alten Schmiede, die Verbreiterung der Gehwege, die Gestaltung der Verkehrswege und ein Parkplatz für die neue Ortsmitte gegenüber der Arztpraxis Steigenberger. Insgesamt kommt die Aufstellung für 2021 auf förderfähige Ausgaben von etwa 600 000 Euro. Die Verwaltung befinde sich derzeit in Verhandlung über den Ankauf von Grundstücken, berichtete der Bürgermeister.

Überlegungen, das Gebiet für die Altortsanierung bis zum Jugendzentrum zu erweitern, wurden fallen gelassen. Der schon 2002 festgelegte Zuschnitt sei ausreichend bemessen. Aufgeführt sind zudem für die Zeit nach 2021 weniger vordringliche Vorhaben, wie die Neugestaltung der Herrengasse und des Parkplatzes in der Kirchenstraße mit 2,1 Millionen Euro, ein Fußweg entlang der Pleichach, die Mehrgenerationenspielfläche an der Brücke der Bachgasse über die Pleichach oder ein Bistrogebäude in der Neuen Ortsmitte mit 823 000 Euro. Diese könne jedoch erst kommen, wenn das Ärztehaus steht, die Arztpraxis ausziehen kann oder die alte Apotheke, in der die Gemeindebibliothek mit 700 000 Euro einziehen soll.

Auch der weitere Ausbau eines Fußwegs entlang der Pleichach ist bis auf weiteres vertagt.
Foto: Christian Ammon | Auch der weitere Ausbau eines Fußwegs entlang der Pleichach ist bis auf weiteres vertagt.
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