Kist

Jahresrechung 2019 fiel sehr positiv aus

Im Kister Rathaus wird gut gearbeitet. Der Rechnungsprüfungsausschuss fand wenig Beanstandungen bei der Prüfung der Jahresrechnung 2019, die positiv ausfiel.
Foto: Matthias Ernst | Im Kister Rathaus wird gut gearbeitet. Der Rechnungsprüfungsausschuss fand wenig Beanstandungen bei der Prüfung der Jahresrechnung 2019, die positiv ausfiel.

Die Prüfung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2019 wurde von den Mitgliedern des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses im Kister Gemeinderat durchgeführt. Die Niederschrift wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates vom Ausschussvorsitzenden Martin Ertl (SPD) verlesen. Dabei gab es von Seiten der Ausschussmitglieder viel Lob für die Arbeit der Verwaltung.

Ertl attestierte der Gemeinde eine "geordnete Finanzlage". Man hatte sich mehrere Schwerpunkte bei der Prüfung herausgesucht, so Ertl. Er dankte der Verwaltung und besonders Kämmerer Gerhard Bauer für die Unterstützung und die gewissenhafte Kontoführung. "2019 mussten erneut keine Kredite aufgenommen werden", nannte er ein positives Ergebnis und ergänzte, dass die Gemeinde beinahe schuldenfrei sei. Nur noch 88 000 Euro stünden für ein langfristiges Darlehen in den Büchern. Die Allgemeine Rücklage konnte auf 4,74 Millionen Euro erhöht werden und der Verwaltungshaushalt schloss mit 5,22 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt ergab sich eine Bilanzsumme von 2,29 Millionen Euro.

Gemeinderat genehmigt Haushalt

Bürgermeister Volker Faulhaber (SPD) listete in der Sitzung in der Otto-Seubert-Halle die überplanmäßigen und außerplanmäßigen Ausgaben auf und lieferte auch gleich die Begründung der Verwaltung, warum diese angefallen sind. Der Gemeinderat nahm den Prüfungsbericht und die entsprechenden Stellungnahmen der Verwaltung zur Kenntnis und genehmigte ebenfalls die über- und außerplanmäßigen Ausgaben. Außerdem entlastete der Gemeinderat die Verwaltung und damit auch Bürgermeister Volker Faulhaber für die Jahresrechnung 2019 einstimmig.

Auf Nachfrage von Stephan Spall (CSU) berichtete Bürgermeister Faulhaber über den derzeitigen Stand des geplanten Radweges von Kist nach Gerchsheim. Nach einem Spitzengespräch zwischen ihm und seinen Bürgermeisterkollegen aus Altertheim, Großrinderfeld und Kleinrinderfeld, sowie Landrat Thomas Eberth, war man überein gekommen, einen Brief an das bayerische Wirtschaftsministerium zu schicken mit der Bitte, eine Trasse entlang der ehemaligen B 27, der heutigen L 578, zuzulassen.

Bald soll Geschwindigkeitsmessgerät gekauft werden

Da es sich bei diesem Gebiet im Irtenberger Wald um eine gemeindefreie Fläche handelt, müsse der Staat zuständig. "Der Staat müsste selbst mal etwas dafür tun. Schließlich fordert er immer den Ausbau von Radwegen", so Faulhaber weiter. Diese Antwort will man abwarten und dann weitere Planungsschritte unternehmen, um eine Weiterführung des bestehenden Radweges von Höchberg kommend durch Kist endlich bauen zu können. "Die Bürger sehnen sich endlich nach einer Lösung", aber ihm seien derzeit die Hände gebunden, sagte Bürgermeister Faulhaber abschließend zu dem Thema.

Auch beim Thema örtliche Geschwindigkeitsmessung bat er die Ratsmitglieder noch um etwas Geduld. In vier bis sechs Monaten würden verbesserte Geräte vom derzeitigen Lieferanten angeboten, die dann auch dank moderner Technik direkt im Rathaus ausgelesen werden können. Dann werde man aber auch wirklich kaufen, gab Faulhaber bekannt, zumal die Firma das Altgerät in Zahlung nimmt und es gegen ein neues aufrechnen will.

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