Würzburg

JU: Studentisches Nachtleben ist wichtiger Standortfaktor

Verlängerte Sperrzeiten seienordnungspolitische Steinzeitmethoden, meint die Junge Union Würzburg-Stadt. Sie wünscht sich mehr Kreativität im Ordnungsamt.
Würzburg dürfe seine Spitzenposition als lebhafte Stadt und als Stadt zum Erleben -gerade auch nachts- nicht verlieren, fordert die Junge Union.
Foto: Andreas Kneitz | Würzburg dürfe seine Spitzenposition als lebhafte Stadt und als Stadt zum Erleben -gerade auch nachts- nicht verlieren, fordert die Junge Union.

Die Junge Union Würzburg spricht sich jetzt in einer Pressemitteilung nach den Jungen Liberalen und der FDP/Bürgerforum-Stadtratsfraktion  entschieden gegen Sperrzeiten als Mittel zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aus. Dies schreibt Johanna Groß, Kreisvorsitzende der Jungen Union Würzburg-Stadt, in einer Pressemitteilung. Wie berichtet, hatte die CSU-Fraktion im Bau- und Ordnungsausschuss des Stadtrates kürzlich den Antrag gestellt, die Verwaltung solle sich kundig machen, welche Erfahrungen andere bayerische Städte mit einer Verlängerung der Sperrzeiten gemacht haben. Dies wurde kritisiert.

Zwar sei laut Groß zunächst festzuhalten, dass der CSU-Antrag im Stadtrat lediglich darauf abziele, den Umgang und die Erfahrung mit Sperrzeiten in anderen bayerischen Städten zu sammeln. Der Antrag sei nicht auf die Erweiterung von Sperrzeiten in Würzburg gerichtet gewesen, betont die JU-Kreisvorsitzende. Dennoch möchte die Junge Union grundsätzlich darauf hinweisen, dass Sperrzeiten in Würzburg niemals eine Lösung sein können.

JU: Mehr Kreativität vom Ordnungsreferat der Stadt erwartet

Die Junge Union erwarte mehr Kreativität im Ordnungsreferat der Stadt Würzburg als auf ordnungspolitische Steinzeitmethoden zurückzugreifen. „Würzburg darf seine Spitzenposition als lebhafte Stadt und als Stadt zum Erleben -gerade auch nachts- nicht verlieren“, so Groß laut Mitteilung. Das vielfältige Angebot des Würzburger Nachtlebens sei ein wichtiger Standortfaktor und ein absoluter Grundpfeiler für eine Studentenstadt.

„Ich hoffe, dass nach Auswertung der Regelungen in anderen Städten in Würzburg eine Lösung gefunden werden wird, die zum einen die Sicherheit der Würzburger Bewohner gewährleistet, aber auch dem Würzburger Nachtleben nicht seine Attraktivität und Vielfalt nimmt“, meint JU-Stadtrat Aron Schuster.

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