Güntersleben

Jubiläumskreissportfest: Warum Sport so wichtig ist

Seit 50 Jahren findet immer zum Schuljahresende das Jubiläumskreissportfest der Landkreisschulen statt. Und auch ein prominenter Gast hat sich sehen lassen.
Zum Jubiläum des Kreissportfestes lief sogar Landrat Eberhard Nuß mit den Schülern eine Stadionrunde.
Foto: Matthias Ernst | Zum Jubiläum des Kreissportfestes lief sogar Landrat Eberhard Nuß mit den Schülern eine Stadionrunde.

Zur Jubiläumsveranstaltung des Kreissportfestes hatte sich das Landratsamt einiges einfallen lassen. Bereits zum 50. Mal fand das Leichtathletiksportfest der Schulen nun schon statt. An zwei Tagen, unterteilt in Grundschulen und weiterführenden Schulen, hatten die Schülerinnen und Schüler der Landkreisschulen Gelegenheit sich in sportlichem Wettkampf zu messen. Viele Schulen beteiligen sich an der Traditionsveranstaltung und bereiteten ihre Schüler auf den Wettkampf im Schulunterricht und in weiterführenden AGs vor. Seit mehreren Jahren findet die Veranstaltung im Wechsel in Höchberg oder Güntersleben statt. In diesem Jahr war Güntersleben an der Reihe und der Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule in Sport und Verein, Joachim Zürn, sowie die Sportreferentin des Landratsamtes, Sandra Handke, konnten viele sportbegeisterte Teilnehmer begrüßen.

Grundsätzlich besteht die Veranstaltung aus einem Mehrkampf, wobei die Anforderungen altersgerecht sind. So mussten beispielsweise die älteren Schüler (Jahrgänge 2004/2005) eine Hindernisstaffel bewältigen, einen Rundstaffelwettbewerb überstehen, mit dem Ball werfen, Weitsprung absolvieren und einen Ausdauerlauf über 800 Meter bewältigen. Eine Mannschaft bestand grundsätzlich aus acht Personen, plus zwei Ersatzpersonen. Dabei wurde in der Wertung zwischen Mittelschulen auf der einen, und Realschulen und Gymnasien auf der anderen Seite unterschieden. Bei den Grundschulen gab es die Unterscheidung nach Klassenanzahl, also einzügige, zweizügige oder dreizügige Klassen. Bei ersterer waren je vier Schüler im Einsatz, bei zweiterer waren es sechs und bei den dreizügigen Klassen durften sich acht Schüler messen. Dabei war eine Mischung der Geschlechter anzustreben.

Gewertet wurde nach Platzierungsplatz

Bereits von Beginn an kam es an beiden Tagen zu spannenden Wettkämpfen. Gewertet wurde je nach Platzierungsplatz. Wer am Ende bei der Addition aller Wettkämpfe die wenigsten Punkte hatte, gewann den Wettkampf seiner Altersklasse. Doch eigentlich gewann der Sport an sich, wie Landrat Eberhard Nuß bei der Siegerehrung sagte. Ihm sei es besonders wichtig, dass Kinder überhaupt Sport treiben. "Schön, dass ihr euch vom Sport begeistern lasst". Er hatte aber auch die Lehrer und Helfer des TSV Güntersleben im Blick. Ohne sie könnte so ein Wettkampf nicht stattfinden, denn die Organisation einer solchen Mammutveranstaltung sei ohne freiwillige Helfer nicht denkbar. Das sah auch Bürgermeisterin Klara Schömig so, die froh ist, so einen aktiven Sportverein mit so aktiven Helfern in Güntersleben zu wissen. Auch sie beglückwünschte die Schüler zu ihren Leistungen. Das olympische Motto: "Dabei sein ist alles" treffe auf das Kreissportfest in besonderer Weise zu.

Funparcours als zusätzlicher Wettkampf

Extra zum Jubiläum hatte die Jugendarbeit des Landratsamtes einen Funparcours organisiert. Es gab also noch einen zusätzlichen Wettkampf. Wieder wurde ein Staffelwettbewerb durchgeführt, dieses Mal ging es allerdings durch Hindernisparcours ähnlich einer riesigen Hüpfburg, einer Laufstrecke mit Sprung- und Krabbelhindernissen und einer gezielten Lösung von Seilen aus einem Gewirr heraus. Da war Teamgeist gefordert und entsprechend feuerten die restlichen Schüler ihre Kameraden an.

Viel Spaß gab es bei der extra zum Jubiläum durchgeführten Spaßstaffel.
Foto: Matthias Ernst | Viel Spaß gab es bei der extra zum Jubiläum durchgeführten Spaßstaffel.

Ergebnisse: Grundschule I: 1. Grundschule Theilheim, 2. Grundschule Leinach, 3. Grundschule Thüngersheim; Grundschule II: Grundschule Reichenberg, 2. Grundschule Zell, 3. Grundschule Kist; Grundschule III: Grundschule Ochsenfurt, 2. Grundschule Bergtheim, 3. Grundschule Rimpar; Mittelschule WK IV: 1. Mittelschule Waldbüttelbrunn, 2. Mittelschule Veitshöchheim, 3. Mittelschule Gerbrunn, Mittelschule WK III: 1. Mittelschule Waldbüttelbrunn, 2. Mittelschule Rimpar; Realschule/ Gymnasien WK IV: 1. Gymnasium Veitshöchheim, 2. Deutschhaus Gymnasium, 3. Realschule Ochsenfurt; Realschule/Gymnasium WK III: 1. Realschule Höchberg, 2. Gymnasium Veitshöchheim, 3. Realschule Ochsenfurt

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