Würzburg/Rieneck

Jugendherbergen in Unterfranken: Zwischen Krise und Katastrophe

Die Jugendherbergen in der Region kämpfen um ihre Existenzen. Mit besseren und mit schlechteren Voraussetzungen, mehr oder weniger Hilfen. Welche Häuser überleben Corona?
Seit Herbst 2018 neu gestaltet: die umgebaute Jugendherberge in Würzburg. 54 der 100 Zimmer dürfen derzeit belegt werden.   
Seit Herbst 2018 neu gestaltet: die umgebaute Jugendherberge in Würzburg. 54 der 100 Zimmer dürfen derzeit belegt werden.    Foto: Thomas Obermeier
An Pfingstsamstag durften die in der Corona-Krise um ihre Existenzen kämpfenden bayerischen Jugendherbergen wieder öffnen - unter strengen Hygienevorschriften. So etwa dürfen Mehrbettzimmer nur von Gästen aus maximal zwei Haushalten belegt werden. Und jedes Zimmer muss Zugang zu einem eigenem WC und Bad haben. In Unterfranken sind mehrere Häuser mit Teams in Kurzarbeit wieder in Betrieb und bieten nicht nur Familien eine günstige Urlaubsmöglichkeit. Gemeinsam ist allen: Ihnen fehlen die Gruppen wie Schulklassen oder Tagungsgäste.