Würzburg

Kampf um den wirtschaftlichen Fortbestand

'Unsere Betriebe kämpfen zwischen Totalschließung und Hochbetrieb um den wirtschaftlichen Fortbestand': Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Foto: ArchivRoland Pleier | "Unsere Betriebe kämpfen zwischen Totalschließung und Hochbetrieb um den wirtschaftlichen Fortbestand": Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.

In seinem Bericht ging Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein laut Pressemitteilung auf aktuelle handwerkspolitische Themen ein. Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul präsentierte den Geschäftsbericht 2019.

"Die zurückliegenden Wochen haben die Welt verändert. Und sie stellten uns alle vor gewaltige Herausforderungen. Unsere Betriebe kämpfen zwischen Totalschließung und Hochbetrieb um den wirtschaftlichen Fortbestand", analysierte Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, die derzeitige Lage im unterfränkischen Handwerk. Ferner verwies er auf die finanziellen Belastungen, die die Corona-Krise mit sich brachte

Die Bildungszentren der Handwerkskammer waren lange Zeit geschlossen, Aus- und Weiterbildungen konnten nicht durchgeführt werden.

Ministerialrat aus München lobt gute Zusammenarbeit in der Corona-Krise

Der aus München angereiste Ministerialrat des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, Dr. Peter Stein, hob in seinem Grußwort die sehr gute Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern und Fachverbänden auch während der Corona-Krise hervor.

Zudem verwies er darauf, dass die derzeitige Wirtschaftspolitik sehr gut entwickelt sei und der Freistaat Bayern sehr viel Geld investiert habe, um dem konjunkturellen Einbruch entgegenzuwirken. "Die 2,5 Milliarden Euro Soforthilfe sind stark nachgefragt worden. Insgesamt haben wir 323.000 Förderanträge bearbeitet."

In Unterfranken hat sich die Handwerkskammer mit einer Amtshilfe für die Regierung von Unterfranken bei der Bearbeitung von Soforthilfe-Anträgen engagiert. "Damit konnten wir erreichen, dass Anträge, auch viele von Handwerksbetrieben, schnell ausgezahlt werden konnten", so Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.

Hauptgeschäftsführer appelliert weiter auszubilden

Ludwig Paul präsentierte während der Vollversammlung den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres und berichtete über eine sehr gute konjunkturelle Lage im Jahr 2019 über das gesamte unterfränkische Handwerk hinweg.

Dennoch zeigte Paul ebenso die gravierenden Einflüsse der Corona-Krise auf das Handwerk auf: "Gerade im Ausbildungsbereich muss jetzt ein Spurt angesetzt werden." Ludwig Paul appellierte an alle Vollversammlungsmitglieder, Obermeister und Betriebsinhaber, weiter auszubilden. Nur so könne das bislang so starke Handwerk auch in Zukunft gesichert sein.

Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet

Die Vollversammlung beschloss zudem die Jahres- und Vermögensrechnung 2019 und nahm den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses an. Zudem wurden Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet. Die 126. Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken fasste außerdem Beschlüsse den Aus- und Weiterbildungsbereich betreffend.

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