Würzburg

Kaum Corona-Patienten in unterfränkischen Krankenhäusern

Mehr positive Corona-Tests, aber in Kliniken der Region liegen kaum Covid-19-Patienten. Betroffene sind jünger, schwere Krankheitsverläufe aber sehr selten. Was heißt das?
Die Corona-Betten auf den Intensivstationen sind leer. Vor wenigen Tagen besuchte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (rechts) das Klinikum Nürnberg Süd, wo ihm Oberarzt Stefan John die Lage erläuterte.
Die Corona-Betten auf den Intensivstationen sind leer. Vor wenigen Tagen besuchte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (rechts) das Klinikum Nürnberg Süd, wo ihm Oberarzt Stefan John die Lage erläuterte. Foto: Daniel Karmann, dpa
Es gibt wieder mehr Coronafälle in Deutschland, ein Hotspot ist aktuell die Stadt Würzburg mit einer Inzidenz von 64,9 Fällen bezogen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Stand Dienstagnachmittag). Während sich die Infektionen in Kaufbeuren auf ein Altenheim und im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf eine infizierte Kneipengängerin konzentrieren, ist die Lage in Würzburg diffus. Positiv-Anteil bei den Corona-Tests unter einem ProzentVon einer "zweiten Welle" zu sprechen, halten Experten allerdings für irreführend. Denn es wurden auch die Testkapazitäten deutlich ausgeweitet.