Würzburg

Kickboxer-Prozess: Hauptzeugin sagt vor Gericht nichtöffentlich aus

Zweieinhalb Jahre nach der Tat leidet das Opfer noch immer an den Folgen des lebensbedrohlichen Übergriffs im Würzburger Ringpark. Jetzt war die Frau im Zeugenstand.
Ungewöhnlicher Gerichtsort: Der Prozess gegen einen Kickboxer aus Würzburg findet coronabedingt in der Festscheune des Wöllrieder Hofs statt.
Foto: Silvia Gralla | Ungewöhnlicher Gerichtsort: Der Prozess gegen einen Kickboxer aus Würzburg findet coronabedingt in der Festscheune des Wöllrieder Hofs statt.

Die Frau im Zeugenstand wirkt verschüchtert. Man mag kaum glauben, dass sie jene fröhliche Frau sein soll von den Filmen, die das Würzburger Landgericht am Mittwoch zeigt. Eine Überwachungskamera hatte dokumentiert,  wie sie in einer Julinacht im Jahr 2018 in einer Würzburger Kneipe mit dem Angeklagten feierte. Ist die lebensfrohe junge Frau auf der Leinwand die gleiche, die nun um Fassung ringend im Zeugenstand über die mutmaßliche Vergewaltigung berichten soll?

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