Kürnach

KKW: Hoffnung auf "so viel Kultur wie möglich 2021"

Sie hoffen darauf, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen 2021 möglichst viele Kulturveranstaltungen durchführen zu können (von links): stellvertretende Schriftführerin Daniela Frankenberger, zweite Vorsitzende Siggi Bayerl, stellvertretende Kassiererin Eva Masuch, Schriftführerin Ilse Gebhardt-Gögercin, Kassiererin Silke Heinrich und Vorsitzender Alexander Schraml. Das Foto stammt vom Januar 2020.
Foto: Archiv Aurelian Völker | Sie hoffen darauf, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen 2021 möglichst viele Kulturveranstaltungen durchführen zu können (von links): stellvertretende Schriftführerin Daniela Frankenberger, zweite Vorsitzende Siggi ...

Auch wenn noch unklar ist, wie viele Veranstaltungen tatsächlich stattfinden können – die KürnacherKulturWerkstatt (KKW) bietet 2021 wieder ein umfangreiches Kulturprogramm mit 15 Veranstaltungen an. "Wir sind wie immer querbeet unterwegs mit Musik und Kabarett, aber haben auch Neuerungen", sagte KKW-Vorsitzender Alexander Schraml. Neu ist etwa "Flamenco libre – ein spanischer Tanzabend", der am 9. Oktober stattfinden soll. Wieder dabei ist auch ein Früh(lings)schoppen am 11. April (Eintritt frei). Für Unterhaltung sorgt dabei "Blechschmitt", der bereits vor einigen Jahren da war und sehr gut angekommen sei.

Januar-Veranstaltung wurde abgesagt

Die erste Veranstaltung 2021, die für den 23. Januar geplant war, musste abgesagt werden, da die Künstler derzeit nicht zusammen üben können. "Ansonsten sind wir guter Dinge, unser Programm mit den Hygienemaßnahmen umzusetzen", so Schraml. Dies habe auch im Herbst 2020 bei Veranstaltungen mit 50 Gästen problemlos und sicher funktioniert.Verschoben (aus dem vergangenen) in dieses Jahr wurde das Konzert des Chors "Viva la musica", das findet jetzt am 15. Mai 2021 statt, und das Musikkabarett mit "Häisd’n’däisd vomm mee" (18. September 2021).

Kultur für Demenzkranke

Das besondere an der KKW ist, dass sie nicht alle Veranstaltungen selbst ausrichtet. Parteien und Vereinsgrenzen können Veranstaltungen über die KKW organisieren, um möglichst vielen Menschen Zugang zur Kultur zu ermöglichen. So richtet der Freundeskreis Seniorenzentrum am 18. April eine Veranstaltung speziell für Demenzkranke aus. Mit Tanz und Märchen will dann das Duo Binanz möglichst viele Sinne ansprechen. Und im Rahmen des Kulturherbstes des Landkreises will "Weiherer" am 25. September mit seinem Programm "Im Prinzip aus Protest" das Publikum zum Lachen bringen. Für kabarettistische Unterhaltung sorgen will außerdem am 20. März Bernd Händel, bekannt als Sitzungspräsident von "Fastnacht in Franken".

Die Sehnsucht der Leute nach Kultur

Stolz sind die Verantwortlichen darauf, dass sie im vergangenen Jahr 22 neue Mitglieder gewinnen konnten und jetzt über 200 Mitglieder haben. Gerade in diesem Jahr sei es für Kulturvereine schwierig gewesen, Mitglieder zu gewinnen. Der Zuspruch zeige die Sehnsucht der Leute nach Kultur. "Für uns ist das ein starkes Zeichen, wir hoffen dass es 2021 so weitergeht", so Schraml. 2020 begann hoffnungsvoll, dann kam der Frühjahrslockdown. Nach dem Sommer "haben wir im Herbst das Beste draus gemacht und wurden im Spätherbst wieder abgewürgt", blickte Schraml auf das Jahr zurück. "Das war Kultur mit allen Höhen und Tiefen".

Volle Gage für die Künstler

Die KKW-Verantwortlichen machen alles ehrenamtlich. Der Mitgliedsbeitrag liegt seit 13 Jahren bei einem Euro im Monat "Wir wollen kein Geld verdienen, sondern den Künstler helfen, die Zeit zu überbrücken", sagte Schraml. Deshalb erhalten Künstler die volle Gage, auch wenn die KKW weniger Eintritt einnimmt. Ziel sei, am Ende bei "plus minus Null rauszukommen". Siggi Bayerl resümierte: "Wir unterstützen die Künstler mit voller Kraft, die nicht die dicken Gagen bekommen."

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