Randersacker

Kommentar: Ein grüner Aufreger mit Symbolkraft

Die maroden Weinbergsmauern an der Staatsstraße sind jetzt mit grünen Sicherheitsnetzen verhüllt. Damit ist das eigentliche Problem aber nicht gelöst.
Sicherungsnetze an der ehemaligen Weinbergsmauer zwischen Randersacker und Würzburg. 
Foto: Antje Roscoe | Sicherungsnetze an der ehemaligen Weinbergsmauer zwischen Randersacker und Würzburg. 

Die Randersackerer sind aufgebracht, als hätte man ihnen ein rotes Tuch vorgehalten. Rot  wäre auch symbolhaft gewesen, weil es wie eine klaffende Wunde Risse, Fehlstellen und Verwerfungen im Weinbergs-Mauerwerk zeigt. Das aber kann das grüne Netz genauso wie ein rotes - gerade, weil es so aufregt und mahnt. Das Grün macht den wahrscheinlich schon viel zu lange schleichenden Verfall der Mauern jetzt neu augenfällig - und, es ist uns jeden Tag peinlich. Aber aufgepasst: Das Netz sichert nicht die Mauer vor weiterem Verfall, sondern den Straßenverkehr vor deren Steinen. Klar macht das Sinn. Aber die eigentliche Problemlösung, nämlich die Sanierung des Kulturdenkmals, sollte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Aber Grün ist ja auch die Farbe der Hoffnung.     

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