Würzburg

Kommentar: Viele gehen vernünftig mit Krankschreibungen um

Erst schossen die Zahlen der Krankschreibungen in die Höhe, dann fielen sie in den Keller. Die Vorsicht vieler Deutscher zu Beginn der Corona-Krise war sehr vernünftig.
Wer sich krank fühlt, sollte zu Hause bleiben.
Foto: Christin Klose, dpa | Wer sich krank fühlt, sollte zu Hause bleiben.

War es die einfache telefonische Meldung beim Arzt, die drohende Kurzarbeit, wegen derer sich die Menschen zu Beginn der Corona-Krise massenhaft in den Krankenstand verabschiedeten? Nein, sagen nicht nur Ärzte. Die Tatsache, dass schon um Ostern die Krankmeldungen sogar auf rekordverdächtige Tiefstände rutschten, zeigt: die Deutschen sind sehr verantwortungsbewusst mit dem Thema umgegangen.

Selbst wenn nur ein bisschen die Nase läuft, der Hals kratzt, der Husten plagt, wer hätte sich zu Beginn der Pandemie so an den Arbeitsplatz getraut? Wie hätten Kollegen, wie die Firma reagiert? Diese praktizierte Vorsicht war genau richtig und hat in dem einen oder anderen Fall sehr wahrscheinlich sogar Schlimmeres verhindert.  

Die Ansteckungsgefahr im Wartezimmer ist groß

Nachdem die deutschen Arbeitnehmer mit der Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen, sehr verantwortungsvoll umgegangen sind, sollte man überlegen, ob wirklich bei jedem Schnupfen, der mit oder ohne Behandlung gleich lange dauert, der Hausarzt für ein paar Tage Krankschreibung aufgesucht werden muss. Denn im Wartezimmer ist die Gefahr groß, seine Viren weiter zu verbreiten oder sich noch andere einzufangen. Auch hier könnte Corona helfen, Dinge anders zu bewerten.  

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