Würzburg

Kommentar zur Aktion #allesdichtmachen: Vielen Dank für nichts!

50 Promis üben "satirische" Kritik an den Corona-Maßnahmen. Die Rechten jubeln, Kollegen sind entsetzt. Dabei gäbe es genügend Gründe, mal so richtig sarkastisch zu werden.
Standbilder der Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube. Die Reihen jeweils von links:  (oben) Jan Josef Liefers, Nina Proll, Nadja Uhl, (Mitte) Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Maxim Mehmet,  (unten) Katharina Schlothauer, Peri Baumeister, Richy Müller.
Foto: Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube, dpa | Standbilder der Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube. Die Reihen jeweils von links:  (oben) Jan Josef Liefers, Nina Proll, Nadja Uhl, (Mitte) Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Maxim Mehmet,  (unten) Katharina Schlothauer, Peri Baumeister, Richy Müller.

Na toll! Als ob nicht alles schon verworren genug wäre. Gut 50 TV- und Kino-Promis üben unter #allesdichtmachen "satirische" Kritik an den Anti-Corona-Maßnahmen, und das Netz steht Kopf. Rechte und "Querdenker" jubeln, gleichzeitig gibt es jede Menge Häme und Kritik - nicht nur von Kollegen. Der Moderator Tobias Schlegl, der auch Notfallsanitäter ist, twittert: "Die Schauspieler*innen von #allesdichtmachen können sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben." Und Nora Tschirner fragt: "Wird's schon boring im Loft und im Brandenburger Landhaus?"

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