Höchberg

Kreissportfest: Wettkämpfe verliefen friedlich und kollegial

Beim Weitsprung konnte man wertvolle Punkte für die Mannschaftswertung erringen.
Foto: M. Ernst | Beim Weitsprung konnte man wertvolle Punkte für die Mannschaftswertung erringen.

Unterschiedlicher hätten die beiden Tage des Kreissportfestes nicht sein können. Die Aufteilung von Grund- und weiterführenden Schulen hat sich seit Jahren bewährt, denn zu viele Teilnehmer an einem Tag würden die Veranstaltung sprengen. Bereits zum 48. Mal hatte Landrat Eberhard Nuß alle Schulen des Landkreises eingeladen, mit ihren Leichtathleten am Kreissportfest teilzunehmen.

Austragungsort war der Waldsportplatz in Höchberg. Der Geschäftsführer des Arbeitskreises Sport in Schule und Verein, Joachim Zürn und seine Kollegin Caroline Diedering, sowie die Sportreferentin des Landratsamtes Sandra Handke hatten mit ihren Teams alles perfekt vorbereitet, nur keinen Einfluss auf das Wetter.

Bei der Veranstaltung mit den Grundschulen brannte die Sonne heftig vom Himmel, während es bei der Siegerehrung der weiterführenden Schulen heftig regnete. Dafür liefen die Wettkämpfe friedlich und kollegial ab. Das lag sicher auch an den beruhigenden Klängen der Schulband der Leopold-Sonnemann-Realschule, die an beiden Tagen mit viel Musik für Stimmung sorgte und so die Leistungen der Leichtathleten unterstützte, ganz nach dem Motto: mit Musik geht alles besser.

Vor allem am Morgen bei den Ausdauerläufen war diese Motivationshilfe notwendig. Viele Schüler hatten die 800 Meter unterschätzt und gingen die erste Stadionrunde zu schnell an. Bei der zweiten Runde verfielen einige dann statt in Trab oder Rennen lieber ins Laufen, um die Distanz doch noch zu schaffen.

Glücklicherweise hatten die Helfer vom bayerischen Roten Kreuz keinen Einsatz, denn die Schüler konnten ihre Leistungskraft gut selbst einschätzen. Beim Ballwurf oder beim Weitsprung kam es zu spannenden Duellen der Schulen untereinander, ebenso wie beim Staffellauf, der dank der hervorragenden Organisation der Kräfte Wilfried Dilger und Otwin Hack, die als Oberkampfrichter fungierten, reibungslos funktionierte.

Da unterschieden sich die Grundschulen nicht von den weiterführenden Schulen. Alle legten ein hohes Maß an Disziplin an den Tag, was auch dem stellvertretenden Landrat Armin Amrehn auffiel, der an beiden Tagen die Siegerehrung vornahm. Für ihn waren jedoch alle Teilnehmer Sieger, denn in Zeiten von Laptop und Smartphone ist für ihn Bewegung das Wichtigste. Amrehn dankte auch der Helferklasse der Ernst-Keil-Schule. Die Schüler und Schülerinnen kamen alle aus einer sogenannten „Übergangsklasse“, also mit Schülern, die als anerkannte Flüchtlinge Deutschland als neue Heimat sehen wollen.

Sie alle waren mit viel Einsatz und Freude dabei und nebenbei lernten sie auch die Regeln der Leichtathletik besser kennen.

Amrehn dankte auch den vielen Lehrern und Betreuern, die sich um die Kinder in der Vorbereitung und beim Wettkampf gekümmert haben und den Helfern der TG Höchberg, die sich um das leibliche Wohl der kleinen Wettkämpfer mit viel Hingabe kümmerten.

Zwei Tage Leichtathletik beim 48. Kreissportfest der Schulen im Landkreis fanden auf dem Waldsportplatz in Höchberg statt. Bei der 8x50 Meter Staffel traten gemischte Teams mit Jungen und Mädchen an.
Foto: M. Ernst | Zwei Tage Leichtathletik beim 48. Kreissportfest der Schulen im Landkreis fanden auf dem Waldsportplatz in Höchberg statt. Bei der 8x50 Meter Staffel traten gemischte Teams mit Jungen und Mädchen an.
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